GFBM Akademie in der IZB 2015

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Die Internationale Zuliefererbörse (IZB) richtet sich an Zulieferer der Automobilindustrie und genießt großes Ansehen in der internationalen Fachwelt. Die hohe Qualität der Aussteller und die Zahl der Entscheider unter den Fachbesuchern machen die Messe für die Branche zu einer wichtigen Kommunikations- und Businessplattform.

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Zum fünften Mal besucht die Ministerdelegation aus der autonomen Region Guangxi die GFBM Akademie

Am 13.11.2014 besucht auf Einladung der GFBM Akademie eine hochrangige Delegation unter der Führung des stellvertretenden Bildungsministers des Autonomiegebietes Guangxi Berlin. Mit dabei sind der Präsident von der Guangxi Vocational & Technical College of Communications und der Guangxi Technological College of Machinary and Eletricity. Schwerpunkt des Besuches ist das Interesse der Chinesen am Konzept und der Praxis des Dualen Studiums.

Eine Besuchsstation ist die SIEMENS Technik Akademie, die seit vielen Jahren zusammen mit der Beuth Hochschule den Bachelor of Engineering nach einem dualen Konzept ausbildet. Der Präsident der Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) Prof. Reissert erläutert den Gästen das Modell seiner Hochschule. Die GFBM Akademie und die HWR planen im kommenden Jahr eine Initiative zur Förderung des Dualen Studiums in China – gemeinsam mit der Tongji Universität in Shanghai.

Hoher Besuch auf Einladung der GFBM Akademie im ABB-Trainingscenter Berlin

Am 27.03.14 war die Bildungsministerin, Frau Dr. Lu Xin – Vizebildungsministerin in Begleitung von Herr Ge Daokai – Abteilungsleiter für Berufsbildung und Erwachsenenbildung ,Herr Chen Feng – Abteilungsleiter für Planung und Entwicklung , Frau Xi Ru – Referatsleiterin der Abteilung für internationale Kooperation ,Herr Zhou Tianming – Referatsleiter für Planung und Entwicklung , Prof. Dong Qi – gesandter Botschaftsrat und Prof. Li Guoaqiang – 1. Sekretär der chinesischen Botschaft auf Einladung der GFBM Akademie  zu Besuch im ABB Trainings-Center Berlin. Das ABB Training Center organisiert die Verbundausbildung in gewerblich-technischen Berufen für über 200 Berliner und Brandenburger Unternehmen. Die chinesischen Gäste hatten neben der Finanzierung und Organisation der Verbundausbildung auch ein großes Interesse am Dualen Studium.  Die Ministerin erläuterte, dass China gerade auf dem Wege sei, eine Vielzahl von Quasi-Universitäten als Berufsakademien zu profilieren, in denen das Studium der Praxis eine herausragende Rolle spielen solle. Dafür wolle man sich am Modell des Dualen Studiums in Deutschland orientieren.

Zusammen mit der Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) und der Tongji Universität bereitet die GFBM Akademie im Juli dieses Jahres einen Workshop zum Dualen Studium in Shanghai vor. Die HWR wurde vom Stifterrat der deutschen Wissenschaft 2012 in einem Wettbewerb mit einem Preisgeld ausgelobt, sich verstärkt um die Internationalisierung des Dualen Studiums zu bemühen.

Ein Rundgang durch das ABB Training Center, bei dem die Programmierung eines neuen ABB-Handhabungsroboters die Aufmerksamkeit der Delegation bündelte, schloss den Vor-Ort-Besuch ab. Im Rahmen eines gemeinsamen Mittagessens wurden Möglichkeiten erörtert, wie das vom ABB Trainingscenter praktizierte überbetriebliche Verbundkonzept Eingang in die Reform der chinesischen Berufsbildung finden könnte. ABB und die GFBM Akademie wurden von der Ministerin nach Beijing eingeladen, um den Dialog fortzusetzen.

Geschäftsführerin der GFBM Akademie bei Städtepartnerschaftstreffen in Beijing

Frau Jun Yan, Geschäftsführerin der GFBM Akademie

Frau Jun Yan, Geschäftsführerin der GFBM Akademie

Frau Jun Yan, Geschäftsführerin der GFBM Akademie, war am 28.05.2014 Teilnehmerin und Rednerin zugleich auf der Veranstaltung „20 Jahre Städtepartnerschaft Berlin Beijing“ in Beijing. Beide Städte veranstalteten die Electric Mobility Conference.

Sie wurde von Berlins Regierendem Bürgermeister Klaus Wowereit zusammen mit dem Vizebürgermeister von Peking, ZHANG Gong eröffnet. Beide gaben den Startschuss für eine Kooperation beider Städte in Fragen der Elektromobilität.

Themen der von ca. 1000 Teilnehmern besuchten Tagung waren neben den notwendigen Veränderungen der Infrastruktur (Aufbau eines Netzes von Ladestationen) auch die Herausforderungen für die berufliche Bildung. Frau Yan stellte das von der KFZ Innung Berlin und Beijing Polytechnic entwickelte Kompetenzzentrum Automotive vor. Einen Schwerpunkt wird das Zentrum im Bereich „Alternative Antriebe“ setzen. Die GFBM Akademie koordiniert das Projekt. Frau Yan sieht gute Ansätze für die intensive Zusammenarbeit in der Aus- und Fortbildung von Fachkräften aus dem After Sales Service Bereich.

Ein erfolgreiches Seminar für Berufsschullehrer aus Shanghai

Vom 16.08. – 30.08.2014 nahmen 19 Berufschullehrer aus der chinesischen Metropole Shanghai an einer Fortbildung zur Didaktik im Dualen System bei der GFBM Akademie teil. Die 11 männlichen und 8 weiblichen Lehrkräfte aus unterschiedlichen Berufsfeldern kamen von der “Material Engineering School”, der “Shanghai Economic Management School” und der “Shanghai Industrial Technical School”. Diese beruflichen Schulen werden von großen staatlichen Industrieunternehmen betrieben und finanziert.

Die Teilnehmer der Fortbildung erhielten theoretisch wie praktisch an 10 Tagen in Berlin einen Einblick in die Funktionsweise des Dualen Systems, besuchten ausgewählte betriebliche und überbetriebliche Ausbildungsstätten und ließen sich an der „Elinor-Ostrom-Oberschule, in den Unterrichtsbetrieb eines Oberstufenzentrums einführen.

Die Gäste aus China waren immer wieder beeindruckt von der Betriebsnähe der deutschen Berufsausbildung. In der Abschlussrunde äußerten sie jedoch auch ihre Zweifel bezüglich der Adaption des dualen Systems an chinesische Ausbildungskonzepte. Von unmittelbaren Nutzen aber waren für sie die Menge kleiner Anregungen aus Deutschland, die ihren Unterricht spannender und motivierender für die Auszubildenden machen können.

Zerspanungsmechanikerprüfung im Berufsbildungszentrum Putoa (Zhoushan) erfolgreich abgeschlossen

Von dem 12. bis 23.05.2014 haben die ersten dreißig Teilnehmer aus dem Zhoushan Berufsbildungszentrum nach fast zwei Jahren Ausbildung den praktischen Teil 1 der Abschlussprüfung zum Zerspanungsmechaniker erfolgreich bestanden.

Die Prüfung bildet den ersten Höhepunkt der im Jahre 2011 begonnenen Kooperation zwischen der GFBM-Akademie und dem Putoaer Berufsbildungszentrum. Ein weiterer Partner ist das ZAL Berufsausbildungszentrum aus Berlin-Ludwigsfelde. In mehreren Stufen wurden Lehrer und Auszubildende des auf der Insel Zhoushan im chinesischen Meer gelegenen Bildungszentrums durch Experten der GFBM Akademie und dem ZAL in Deutschland und China fortgebildet und qualifiziert. Vor allem auf Förderung des praktischen Knowhows der chinesischen Fachlehrer und Ausbilder liegt der Schwerpunkt der Zusammenarbeit.
Im nächsten Frühjahr werden die Auszubildenden dann den zweiten Teil der Prüfung hoffentlich ebenso erfolgreich abschließen.

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Langfristige Zusammenarbeit zwischen dem Oberstufenzentrum IMT und dem Beijing Polytechnic vorbereitet

Am 8.6.2012 unterzeichneten der Abteilungsleiter Karl-Heinz Schiffl des OSZ Informationstechnologien und Medizintechnik (OSZ IMT) und der Dekan des Beijing Polytechnic, Telecom Engineering College, Herr Zhou Guozhu eine Protokollerklärung zur Anbahnung einer langfristigen Zusammenarbeit für den Fachbereich Informationstechnologien in den Schwerpunkten Netzwerktechnik und Anwendungsentwicklung.

Der Zeremonie im Informationstechnikinstitut des Beijinger Colleges war eine einwöchige intensive Diskussion vorangegangen. Das College mit ihren über 15.000 Studenten und 600 Fachlehrern hatten in der Vergangenheit schon verschiedene Berliner Lehrer- und Schulleiterdelegationen besucht, ohne dass sich im Nachgang erwähnenswerte Ansätze einer ernsthaften Zusammenarbeit und die Gestaltung von Erfahrungsaustauschen entwickelten. Mit einem einwöchigen Seminar, in dem Unterrichtshospitationen, Fachdiskussionen und ein Unterrichtsprojekt mit chinesischen Studierenden geplant waren, wollten Schiffl und Fachleiter Henze einen erneuten Versuch zur Entwicklung der internationalen Zusammenarbeit ihrer Schule starten. Gerade mit ihrer Aktion im politischen Zentrum Chinas tätig zu werden, wollten sie mit Unterstützung des Abteilungsleiters Piper aus der Senatsverwaltung für Bildung und Wissenschaft der Städtepartnerschaft Berlins mit Beijing einen wichtigen Impuls für die Anstrengungen zur Entwicklung der Zusammenarbeit in der beruflichen Bildung mit Beijinger Berufsbildungscolleges geben.

Den Besuch hatte das chinesische Bildungsministerium ermöglicht, dass seit 2011 landesweit 100 ausgewählten Modellberufscolleges über einen fünf Jahres Zeitraum Mittel zur Entwicklung ihrer internationalen Zusammenarbeit zur Verfügung stellt. Das primäre Ziel des Förderprogrammes ist es, über die Auseinandersetzung mit anderen Berufsbildungssystemen und –institutionen vor allem moderne berufliche Curricula zur gelebten Praxis für die chinesischen Berufsbildungscolleges zu machen. Deutschland mit seinem Dualen System steht dabei im Zentrum der Aufmerksamkeit. Die Berliner GFBM Akademie – eine international tätige Beratungs- und Trainingsorganisation im Bereich der Berufsbildung – moderiert und organisiert für dieses Programm die deutschen Aktivitäten des Beijinger Polytechnic Colleges, neben anderen auch für den Bereich Informationstechnik.

Schiffl und Henze konzentrierten ihre Bemühungen auf das Thema Netzwerktechnik, um eine Arbeitsplattform zu finden. Beide Bildungseinrichtungen haben in diesem Gebiet eine Vielzahl von Berührungspunkten und wechselseitige Interessenlagen. Das OSZ IMT ist deutschlandweit führend in der Ausbildung, insbesondere unter dem Label „CISCO Academy“. Auch das Beijinger College ist „CISCO Academy“ , benutzt also dieselben Features, arbeitet nach demselben Curriculum und verfolgt die gleichen Abschlüsse. Ein von Ralph Henze durchgeführtes CISCO/Netzwerk-Seminar mit Netzwerkstudenten des Colleges zeigte, dass es weder gravierende Kommunikationsprobleme zwischen Lehrer und Studenten noch fachliche Hürden gab. Die technische Ausstattung des Instituts ist hervorragend. Die Studenten waren von dem dreitägigen Netzwerkseminar Henzes „hell begeistert“. Nach seinen Aussagen sind die chinesischen Studenten ähnlich leistungsfähig wie seine Berliner Auszubildenden, ein Studentenaustausch wäre damit auf „Augenhöhe“ möglich.

Der Besuch des Colleges vom Regionalmanager für alle CISCO Akademien im Bereich Beijing und weiterer Umgebung am 5.6.2012 machte deutlich, dass CISCO China selbst viel Wert auf die internationale Kooperation ihrer chinesischen Akademien legt und großes Interesse an der Entwicklung der Zusammen beider Schulen hat. Nur finanzielle Mittel zu ihrer Beförderung, so Zhang von CISCO, hätten sie nicht.

Wenn somit über die „CISCO-Academy“ fast wie natürlich eine Kommunikations- und technische Plattform zur Verfügung steht, galt es für Schiffl und Zhou die Möglichkeiten und Vorteile einer darauf bezogene Kooperation auszuloten. Nach intensiver Diskussion, teilweise mit Beteiligung des Präsidenten des Beijing Polytechnic Wang, war man schließlich am 8.6. soweit, die Ergebnisse in einer Protokolleerklärung festzuhalten. Darin verabreden beide Seiten ihre Zusammenarbeit langfristig auszurichten, von der jeder Partner einen erkennbaren Nutzen ziehen kann. Das Beijing Polytechnic sagte dem OSZ IMT zu, 2013 in Berlin ein „Pearson Vue Prüfungszentrum“, einsetzbar für die Leistungsfeststellung zum Erwerb international anerkannter Zertifikate – CISCO, ADOBE u.a.- einzurichten. Es sollte dann gemeinsam mit dem Oberstufenzentrum betrieben werden; im Gegenzug wird der Fachbereich Informationstechnologien des OSZ IMT das Beijing Polytechnic bei der Weiterentwicklung seiner Curricula und Qualifikation der Lehrkräfte in den Schwerpunkten Netzwerktechnik und Anwendungsentwicklung unterstützen.

Beide Schulen haben nun die Chance, unter dem Dach der Städtepartnerschaft und dem 2009 vereinbarten Memorandum zur Zusammenarbeit in der beruflichen Bildung zwischen den Bildungsministern Beijings und Berlins aus den vielen formulierten Absichten konkrete Taten werden zu lassen. Das Seminar in Beijing und die Protokollerklärung waren dafür ein ausgezeichneter und hoffnungsvoller Anfang.