GFBM Akademie besucht ANFA in Paris

Auf Einladung des Automobildienstleisters ANFA reiste die GFBM Akademie als Delegation des Projektes Make-IT Digitaltalente nach Paris und wurde dort herzlich begrüßt. Die ANFA, einer der größten Ausbilder im Bereich der Mobilitätswirtschaft, präsentierte in einer ausführlichen Informationsveranstaltung, die Vielseitigkeit der unterschiedlichen Ausbildungsmodell. Die Ausbildungen orientieren sich dabei am Europäischen Qualifikationsrahmens (EQF). Neben der zweijährigen Grundausbildung auf dem Niveau EQF 3 und EQF 4 besteht die Möglichkeit eines hochwertigen Abschlusses auf dem Qualifikationsniveau EQF 7. Die Ausbildung erfolgt dabei sowohl als rein schulische Ausbildung als auch als duale Ausbildung in Kooperation mit den Unternehmen.

Im Anschluss an die Einführung hatte die Delegation die Gelegenheit zwei VET Ausbildungszentren zu besichtigen und mit den Auszubildenden ins Gespräch zu kommen. Dabei begeisterten insbesondere die Vielfältigkeit und der hohe Qualitätsstandard der Ausbildung. An den VET Zentren werden junge Menschen im Service von E-Bikes sowie Motorrädern, Kraftfahrzeugen und Lastkraftwagen ausgebildet. In modernen, mit neuester Technik ausgerüsteten Werkstätten erlernen die Auszubildenden den Umgang mit professionellen Analysetools. Besondere Aufmerksamkeit fand dabei das als Prototyp entwickelte wasserstoffgetriebene Brennstoffzellenfahrrad.

Der Besuch in den VET Zentren gab zudem einen Einblick in den hohen Grad der Digitalisierung der beruflichen Bildung im Automobilsektor in Frankreich. Neben dem Einsatz von Tablets mit Schulungs-APPs, über Augmented Reality, bis hin zum Einsatz KI basierter Systeme konnten moderne Anwendungen besichtigt werden. Dabei sieht sich die ANFA nicht nur als Ausbildungsdienstleister, sondern auch als Entwickler moderner Bildungsformate.

Am zweiten Tag wurde die Delegation im zentral gelegenen Startup Zentrum Station F begrüßt. Hier erhalten junge Startups die Möglichkeit über ein halbes Jahr ihre Ideen in Bezug auf Mobilität und Digitalisierung zu konkretisieren und marktfähig zu gestalten. Unterstützt werden Sie dabei sowohl finanziell als auch bei der Investorensuche.

Am Nachmittag ging es dann in den Norden der Périphérie zum GARAC Campus, dem vor 75 Jahren gegründeten Ausbildungszentrum der französischen Automobilindustrie. Schwerpunkt hier bildeten vor allem die Bereiche KFZ und LKW, insbesondere im Bereich der Fort- und Weiterbildung.

Auch gab es einen ersten Eindruck in die zur Einreichung zum internationalen Wettbewerb Make-IT Digitaltalente geplanten Projekte im Bereich virtuelle Realität (VR) und KI. Wir freuen uns schon auf die weitergehende Zusammenarbeit.

Fortbildung – Kunst-Unterricht und 3D-Druck

Am 25. Mai trafen sich in den Räumen der GFBM Akademie 20 Lehrer:innen allgemeinbildender und beruflicher Schulen sowie Expert:innen. Sie wollten über Möglichkeiten erfahren, die 3D-Druck-Technologie in den Kunst- und Design-Unterricht zu integrieren. Die Veranstaltung eröffnete Frau Jun Terese Yan, Geschäftsführerin der GFBM Akademie. Sie wies auf die zunehmende Bedeutung des 3D-Drucks für die berufliche Weiterbildung von Mitarbeiter:innen von Industrie- und Handwerksunternehmen hin und der Aufgabe der GFBM Akademie, dies in ihren Kooperationsprojekten – z.B. Regionaler Ausbildungsverbund – zu vermitteln.

Den Impulsbeitrag hielt Herr Daniel Gross, Geschäftsführer der Firma Filafarm GmbH & Co. KG aus Berlin. Als Dienstleister hat seine Firma viele Jahre Erfahrung in der Anwendung von 3D-Druck und dabei besondere Expertise in der 3D-Druck-Fertigung von Design- und Kunstobjekten gesammelt.

Herr Gross: „3D-Druck verbunden mit handwerklicher Nachbearbeitung und ausgewählter Oberflächenbeschichtung eröffnet eine neue Dimension in der Schaffung von Kunstobjekten. Es werden nun Modelle möglich, die mit rein handwerklicher Bearbeitung nicht herstellbar wären.“ Er verwies auf die Arbeitsteilung zwischen Designer:innen, 3D-Druck-Spezialisten und Kunst-Handwerker:innen.

Frau Annette Kölling – Modedesignerin und Dozentin – berichtete über ihre Erfahrungen, den 3D-Druck in die Ausbildung von Modedesigner:innen zu integrieren. Zum Einstieg zeigte sie eine Reihe von Modeschmuckartikeln (Ringe, Armreife) sowie ausgefallene Schuhabsätze, die ihre Schüler:innen und Studierenden in der Ausbildung kreiert und gefertigt hatten. Sie legte in ihrem Beitrag den Schwerpunkt auf den Arbeitsprozess vor dem 3D-Druck: der Entwicklung eines Modells mit einer dafür geeigneten Software. Dazu stellte sie die in der Modebranche häufig verwendete 3D-Software „Rhino3D“ im Einzelnen vor und erläuterte Möglichkeiten, zu einem 3D-Objekt zu kommen.

In der Frage- und Diskussionsrunde ging es vor allem darum, welche Technologien für den Unterricht empfehlenswert wären; es wurde aber auch nach dem didaktischen Konzept gefragt und dabei insbesondere auf die Auswahl der Modellierungssoftware eingegangen. Hierzu wurden die Vor- und Nachteile der Open-Source- und Freeware-Produkte TinkerCAD, Fusion 360 und Blender mit den anwesenden Expert:innen besprochen.

Die Mitarbeiter der GFBM Akademie Frank Schröder und Michael Kiehl demonstrierten an Beispielen aus der Praxis den gesamten Workflow des 3D-Drucks: von der Digitalisierung eines vorhandenen Modells mittels Scanner – alternativ der Neuschaffung eines Objektes mittels der Software-Blender. Und sie zeigten, auf was man beim 3D-Druck auf der Basis der von der Software gelieferten Daten beachten muss, dass auch das gedruckt wird, was man sich vorgestellt hat.  

Zusammengenommen waren die 3 Stunden Hochtechnologie für die Teilnehmer:innen kurzweilig und weckten Interesse, sich mehr und intensiver mit dem Thema zu beschäftigen. Und für die anwesenden schon Fortgeschrittenen konnten Anregungen zur Auswahl von hochwertigeren Druckern und Drucktechnologien und dem Einsatz von geeignetem Druckmaterial für besondere Aufgabenstellungen gegeben werden.

Siegfried Vogelsang von der GFBM Akademie wies zum Abschluss auf die beiden Sommerferienworkshops hin, in der Schüler:innen ihren eigenen Schmuck mit der Software TinkerCAD entwerfen und mit 3D-Druckern herstellen können.

Termine:

  • Ferienkurs 1: 6.7. – 15.7.22
  • Ferienkurs 2: 18.7. – 22.7.22

Anmeldungen Online über https://m8ke-IT4school.de

M8ke-IT4School auf dem Zukunftstag der Klax Schule

Am Freitag, den 29. April 22 haben Vertreter:innen aus der Berufs- und Studienorientierung sowie von Unternehmen und Hochschulen ihre Angebote auf dem Zukunftstag der Klax Schule präsentiert. Der Zukunftstag stand unter dem Motto „Your Future, Your Choice“ und so sollten Schüler:innen der Klax Schule und benachbarter Schulen sich über ihre Möglichkeiten, die sie nach der Schulzeit haben, informieren.

Das Vorhaben M8ke-IT4school der GFBM Akademie zeigte auf ihrem Stand an einem praktischen Beispiel, dass das Zukunftsthema „Künstliche Intelligenz“ schon heute ganz nah ist und selbst von Schüler:innen erprobt werden kann: die Besucher:innen spielten das bekannte Spiel „Schere-Stein-Papier“ gegen einen Computer. Im Wettkampf Mensch-Computer erlebten sie, wie die Maschine- gesteuert durch den lernenden Programm-Code – in jeder Runde besser wurde. Das Arcade-Spiel hatten zuvor in einem Ferien-Workshop im Digital-Labor der GFBM Akademie Schüler:innen anderer Schulen gebaut und programmiert.

Wie eine lernende Maschine funktioniert, zeigten die Kollegen der GFBM Akademie dann in einem begleitenden Workshop.. Den Schüler*innen wurde auf spielerische Weise vermittelt, wie eine Maschine lernen kann und wie die Künstliche Intelligenz hinter dem „Schere-Stein-Papier“ Spiel funktioniert.

Der „Messestand“ der GFBM Akademie bot eine gute Gelegenheit, Digitalisierung hautnah zu vermitteln und zu werben, sich in Workshops und Arbeitsgemeinschaften im Digital-Labor der GFBM Akademie im PankowPark praktisch zu erproben.

3D-Druck in den Winterferien

In den Winterferien sind Schüler*innen mit dem Workshop „Druck Dein Ding“ in die digitale Fertigung eingestiegen. Die Hauptthemen des Workshops waren 3D-Design und 3D-Druck.

Bevor ein Objekt im 3D-Drucker erzeugt werden kann, muss dieses Objekt als digitale Daten vorhanden sein. Somit wurde der Workshop mit den Grundlagen des 3D-Design begonnen. Dazu haben die Schüler*innen die Grundfunktionen von Fusion 360, einer 3D-Design Software, erlernt. Mit etwas Übung wurden dann plastische Objekte und Funktonsteile wie Schachfiguren und Kabelhalter konstruiert. Die am Computer gestalteten Werke wurden anschließend am 3D-Drucker gefertigt. Dabei haben die Schüler*innen den Umgang mit Slicern (Software zur Datenaufbereitung) kennen gelernt und die Funktionsweise von 3D-Druckern analysiert.

Das Projekt M8ke-IT4School zielt auch darauf hin, dreidimensional gedruckte Objekte in Verbindung mit Elektronik zu bringen. Dies beispielsweise beim Bau einer Drohne, bei dem die mechanischen Komponenten im 3D-Drucker entstehen und diese mit Sensoren, Aktoren sowie Mikrokontrollern kombiniert werden. Diesbezüglich wurden, im Workshop, Teile einer vorhandenen Drohne abgemessen und in Fusion 360 übertragen. Zusätzlich wurden die Zeiten, in denen der 3D-Drucker im Prozess war, für den Einstieg in die Programmierung von Arduinos genutzt. Die Programmierung von Ein- und Ausgängen am Arduino bilden die Grundlage für die Steuerung von Systemen, wie Drohnen, Roboter oder Automaten.

Ein Highlight für die Schüler*innen war die Berufserkundung bei der GEA Refrigeration Germany GmbH. Die Exkursion führte durch die Fertigung von Kühl- und Wärmeanlagen für die Industrie. In der Werkshalle haben die Schüler*innen erlebt, wie mittels CNC-Technik aus Stahlrohlingen Komponenten für den Maschinenbau entstehen und wie diese messtechnisch untersucht werden.

Wir blicken auf eine tolle Woche mit engagierten Schüler*innen, die am Projekt M8ke-IT4School auch weiter teilnehmen werden.

Kick off am 25.01.2022 zum 2.Internationalen Wettbewerb Make-IT Digitaltalente

Mit einem virtuellen Kick-off fand heute, am 25.01.2022 zwischen 8.30 und 10.00 Uhr, der offizielle Start des 2.Internationalen Wettbewerbs Make-IT Digitaltalente statt. Wie bereits im letzten Jahr wird der Wettbewerb auch 2022 im Rahmen der Städtepartnerschaft Berlin, Beijing und Moskau veranstaltet.

Das von der Berliner Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales initiierte und von der GFBM Akademie durchgeführte Projekt geht somit bereits ins dritte Jahr. Vor dem offiziellen Auftakt hatten die Teilnehmer*innen die Möglichkeit einer Videopräsentation einen Einblick in die Projekte des vorigen Jahres zu erhalten.

Eröffnet wurde die Veranstaltung durch Frau Jun Yan, Geschäftsführerin der GFBM Akademie, die in ihrer Ansprache besonders betonte, dass Make IT Digitaltalente als Wettbewerbsformat junge Menschen bei der Entwicklung von Projekten und Innovationen im Bereich der Digitalisierung unterstützt und den internationalen Austausch fördert. Die offizielle Begrüßung der nationalen und internationalen Gäste erfolgte durch Frau Margrit Zauner (Abteilungsleiterin der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales), Herrn Wu Ye (Beijing Erziehungskomitee) und Herrn Mikhail Sumbatyan (Direktor des IT HUB College, Moskau).

Frau Margrit Zauner, Abteilungsleiterin der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales, betonte in diesem Zusammenhang wie wichtig es ist, trotz aller politischen Schwierigkeiten, dass auch dieses Jahr wieder die beiden Partnerstädte Berlins– Beijing und Moskau für einen 2. internationalen Wettbewerb Make-IT Digitaltalente gewonnen werden konnten.  

Im Anschluss wies Herr Wu darauf hin, dass Beijing bereits in den letzten Jahren der Berufsausbildung, bei der Entwicklung technischer Fähigkeiten im Bereich der digitalen Technologien, eine zunehmend größere Bedeutung beigemessen hat. Die Schüler*innen würden kontinuierlich ermutigt sich im Bereich der digitalen Technologien auf Entdeckungsreise zu gehen und ihr eigenes Kreativpotenzial zu steigen. Innovationswettbewerbe werden dabei als ein wichtiges Mittel gesehen.

Herr Mikhail Sumbatyan, Direktor des IT HUB Colleges Moskau, betonte in seiner Videoansprache den großen Zugewinn für die teilnehmenden Ausbildungseinrichtungen im Laufe des Make IT-Wettbewerbes.

Im Anschluss erfolgte der inhaltliche Start in den neuen Wettbewerb durch Frank Schröder, Projektleiter Make-IT, in dem er die diesjährige Ausrichtung des 2.internationalen Wettbewerbs Make-IT Digitaltalente vorstellte. Neben der inhaltlichen Ausrichtung auf die zwei Themenschwerpunkte Extended Reality und Smart Cities gab er einen kleinen Einblick in die Anforderungen und Bewertungskriterien des 2. internationalen Wettbewerbs 2022 und appellierte an die Teilnehmer*innen des Gipfels, insbesondere aus den Reihen der Unternehmen und Bildungseinrichtungen, die jungen Menschen in ihren Anstrengungen zu unterstützen und zu motivieren.

In der Abschlussansprache begrüßte Dr. Carsten Spieker, Senior Direktor und Leiter der Produktentwicklung Kompressionstechnik bei der GEA Group, die Teilnehmer*innen als Vorsitzender der Internationalen Jury des Wettbewerbs 2021. Dabei betonte er die Wichtigkeit der Themen Nachhaltigkeit und Innovation als Treiber einer zukunftsorientierten Wirtschaftsentwicklung und forderte die jungen Menschen auf ihre Ideen und Visionen in die Betriebe einzubringen.

Abschließend äußerte Frau Jun Yan ihre Zuversicht, dass der 2.internationale Wettbewerb Make-IT Digitaltalente dazu beitragen kann, jungen Menschen, mit ihren kreativen Ideen, eine internationale Bühne zu geben, sowie die Idee des Wettbewerbs als festes Format in der Berufsausbildung zu etablieren.

Besuch der Makermesse Klax-Schule

Am Freitag, den 21. Januar 22, hatte die Klax Schule wieder vorbildlich gezeigt, wie sich der Makergedanke in den Schulalltag integrieren lässt. Voller Stolz und mit viel Freude haben Schüler*innen ihre Projekte aus dem Unterricht und dem Freizeitprogramm der Klax Schule vorgestellt. Die Möglichkeit Ideen in Projekten umzusetzen, bietet die Klax Schule im hauseigenen Makerspace. Hier können die Schüler*innen vielfältige Fertigungsmethoden erlernen. Mit der Unterstützung von Ingenieur*innen können zusätzlich Hightech Geräte wie ein Lasercutter genutzt werden.

Im Anschluss der Makermesse zeigten Schüler*innen der Klax Schule aus der Grundschule bis zur Oberstufe wie sie sich mit dem Thema Robotik beschäftigt haben. Im Roboterwettbewerb hatten sie die Aufgabe, ihren Roboter auf einem eingezeichneten Weg zu halten. In den Kategorien Programmierung und Fun wurden die schnellsten Zeiten ermittelt. Es flogen Drohnen und es fuhren Fahrroboter unterschiedlicher Modelle, bis die würdige Wettbewerbssiegerin feststand.

Berufsorientierung an der Konrad-Duden-Schule

Mit großer Vorfreude und Spannung erwarten die Schüler*innen der 9. Klasse im Jahr 2022 ihre erste Erfahrung im Berufsleben. Für die Berufsorientierung stehen die Schüler*innen kurz vor ihren Betriebspraktika. Auf die Betriebssuche und die Bewerbung sind die Schüler*innen bereits im Unterricht von ihrer Lehrerin mit Trainings vorbereitet worden. Jedoch hat sich noch nicht jede Schüler*in für ein Berufsfeld und einen Betrieb entscheiden können. Am 15. Dezember, kurz vor den Weihnachtsferien, kam das Team von Make-IT4School an die Konrad-Duden-Schule in Berlin, um neuen Input in die Berufsorientierung zu bringen. Im Workshop hat sich die Klasse intensiv mit den Aufgaben von 6 Berufen aus unterschiedlichen Berufsfeldern auseinandergesetzt. Die Schüler*innen konnten sich nach dem Workshop ein besseres Bild der vorgestellten Berufe machen. Mehrere Schüler*innen konnten in ihrer Entscheidung für einen Betrieb bestätigt werden und einige Schüler*innen konnten sich für ein bislang nicht betrachtetes Berufsfeld begeistern.

Der erfolgreiche Workshop ist für das Make-IT4School Team der Beginn für Workshops zur Berufs- und Studienorientierung mit dem Schwerpunkt der Digitalisierung.

make-it 4schools startet mit Digitalprojekten an Berliner Schulen

Mit dem neuen Vorhaben „make-IT 4schools“ geht die GFBM Akademie auf die allgemeinbildenden Schulen zu. Die langjährigen Erfahrungen der international tätigen Gesellschaft zur Förderung von Bildung und Wissenschaft insbesondere im Bereich der Berufsfelder Automatisierung, Mechatronik und digitalisierter Metallbearbeitung werden – in Anbetracht des sich anbahnenden Fachkräftemangels – für die Werbung von jungen Menschen für eine berufliche Bildung in technischen und informationstechnischen Berufen und Studiengängen genutzt. Eingebunden in die schulischen Angebote zur Berufs- und Studienorientierung sollen interessierte Schüler:innen im Make-IT-Labor die digitale Welt mit praktischen Projekten erkunden und sich in zwei Schulwettbewerben 2022 und 2023 mit guten Ideen und digitalen Prototypen gegenüber der Konkurrenz durchsetzen. Beteiligte Schulen werden beim Aufbau von Digitallaboren im Rahmen ihrer Schulwerkstätten unterstützt. Kooperationspartner der GFBM Akademie ist das ABB Ausbildungszentrum, in dem zurzeit in über 18 Berufen dual und im Dualen Studium ausgebildet wird. Erkundungen zu Betrieben, Schnupperkurse im ABB Ausbildungszentrum sowie gezielte Informationen zu ausgewählten Berufen runden das Angebot für Schüler:innen und Lehrkräften ab.

Das Vorhaben der GFBM Akademie wird von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie und der Europäischen Union (Europäischer Sozialfonds) unterstützt.

Ausschreibung zum Aufbau einer digitalen Lernplattform

Ausgeschrieben wird im Rahmen des Weiterbildungsverbunds R-Learning Kollektiv die Erstellung einer digitalen Plattform zur individuellen Steuerung und Verwaltung von Lehrangeboten unterschiedlicher Bildungsanbieter. Die Plattform soll in der Lage sein unterschiedliche Lernangebote zu vernetzen und individuell über eine Benutzerverwaltung anzupassen. Die im Rahmen des Gesamtpaketes zu realisierende digitale Schnittstelle soll sowohl digitale Bildungsdienstleistungen externer Bildungsanbieter einbinden als auch die Remotesteuerung und Auswertung realer Maschinensteuerungen ermöglichen. Unterstützt werden soll das System durch die Einbindung einer KI basierten Qualifikationsfeststellung und eines Abfragesystems, das es ermöglicht Lernsequenzen auszuwerten und Schulungen zu begleiten. Ein zu integrierender Baukasten in Form eines festen Frameworks soll Weiterbildungsdienstleistern und Unternehmen ermöglichen ihre Schulungen und Qulifikationsfeststellungen mit folgenden Bausteinen zu realisieren:

  • Aufbau eines Content Management Systems zur einfachen Inhalte Verwaltung und Zuteilung von Berechtigungen und der Möglichkeit der individuellen Leistungsgruppierung
  • Benutzerverwaltung mit Rollenkonzept zur Integration von Bildungsdienstleistungen unterschiedlicher Anbieter über eine feste Schnittstelle
  • Baukastensystem zur Integration von Lernmaterialen in Form von Videos und digitalen Lernmaterialen
  • Entwicklung und Integration RC basierter Zugänge zur interaktiven Nutzung von Hardwarekomponenten zur Geräteschulung
  • Integration von KI basierten Prüfungselementen
  • Integration eines Zeit- und Ressourcen abhängigen Abrechnungssystems zur individuellen Abrechnung unterschiedlicher Leistungsanbieter
  • Schnittstelle für die Integration von Bildungs- und Qualifikationsangeboten
  • Möglichkeit des kollaborativen Arbeitens

Zur Gewährleistung des Supports und zur Sicherung einer langfristigen Entwicklungsgrundlage soll das Angebot möglichst aus einer Hand realisiert werden. Bei der Umsetzung sind die Richtlinien der DSGVO zwingend einzuhalten. Die Realisierung soll in folgenden Schritten erfolgen:

1.Entwicklung eines Konzepts zur Realisierung einer komplexen BildungsplattformGeplante erste Realisierungsphase bis Ende 2021
2.Aufbau eines generischen CMS zur einfachen Inhaltsverwaltung und Gruppierung von Leistungen unterschiedlicher Anbieter
3.Integration einer komplexen Nutzerverwaltung mit unterschiedlichen Nutzerrollen zur individuellen Vergabe und Dokumentation von übergreifenden Bildungs- und Qualifikationsdienstleistungen
Zweite Phase
4.Entwicklung und Integration interaktiver Zugänge zur Einbindung von online Hardware zu SchulungszweckenRealisation bis März 2022
5.Aufbau einer einheitlichen Schnittstelle zur Integration externer Bildungsangebote in den Bereichen online Schulung und Hardwaresteuerung; Integration eines zeitbasierten Abrechnungssystem zur Ressourcenbuchung
6.Integration eines KI basierten Trainingssystems zur Lernunterstützung und zur QualifikationsfeststellungIntegration bis Juni 2022  
7.Technischer Support über die gesamte Projektlaufphase bis Dezember 2023 

Der Bieter hat nachzuweisen, dass eine ausreichende Qualfikation besteht, um das Projekt im angestreben Zeitrahmen umzusetzen.Insbesondere in folgenden Bereichen sollte eine entsprechende Expertise nachgewiesen werden:

  • Nachgewiesene Erfahrung im Aufbau von Bildungsplattformen
  • Erfahrung im Bereich der Schnittstellenentwicklung
  • Erfahrung im Bereich der KI Implementierung
  • Erfahrung im Bereich remote Steuerung

Der Nachweis kann in Form von realisierten Referenzprojekten erfolgen. Angebote können digital unter folgender Adresse eingereicht werden: info@gfbm-akademie.de

Das R-Learning Kollektiv auf dem ITS Weltkongress

Der Klimaschutz ist ein Beschleuniger für Innovationen der Mobilität, die weit mehr als das Elektrofahrzeug betreffen. Intelligente Ampel- sowie Beleuchtungsanlagen, autonomes Fahren, digitale Vernetzung und viele weitere Konzepte und Technologien stellen sich vom 11. -15. Oktober 21 auf dem ITS (Intelligent Transport Systems) Weltkongress in der Freien und Hansestadt Hamburg vor und zeigen, wie innovative Mobilität von morgen aussieht. Der ITS Weltkongress ist das weltweit größte Leitevent zur intelligenten Verkehrssystemen und -diensten, welches die internationalen Vertreter der ITS Gemeinschaft vereint.

Auch das Team der GFBM Akademie als Teil der ITS Gemeinschaft hat sich mobilisiert und ist am Eröffnungstag nach Hamburg gefahren.

Die Eröffnungsveranstaltung im CCH – Hamburger Kongresszentrum wurde mit den Grußworten von Frau Dr. Angela Merkel (Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland) und Herrn Dr. Peter Tschentscher (Erster Bürgermeister von Hamburg) eingeleitet. Danach gaben Vertreter*innen der Verkehrs- und Mobilitätsbranche sowie der ITS Gemeinschaft einen Ausblick über die Zukunft der Mobilität. Mit einem Blick nach Kenia wies Frau Dr. Auma Obama auf die Zustände der Mobilität in Afrika hin. In Ihrem Vortrag machte sie dem Publikum bewusst, dass Mobilität ein Privileg ist und nachhaltig gedacht sein muss.

Mit dem feierlichen Durchschneiden des roten Bandes wurde der ITS Weltkongress 21 eröffnet und die Ausstellung auf dem Messegelände in Hamburg zum Besuch freigegeben. Daraufhin zelebrierten die Vertreter*innen des Weiterbildungsverbundes „R-Learning Kollektiv“ (ITS mobility, der AVT Ausbildungsverbund Teltow und die GFBM Akademie) die Eröffnung auf dem Stand von ITS mobility. Das R-Learning Kollektiv freut sich auf einen spannenden Dialog zur Aus- und Weiterbildung in der Mobilitätsbranche.