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Kick off am 25.01.2022 zum 2.Internationalen Wettbewerb Make-IT Digitaltalente

Nach dem erfolgreichen Auftakt im letzten Jahr startet der 2.Internationale Wettbewerb Make-IT Digitaltalente am 25.01.2022 mit der offiziellen Eröffnungsveranstaltung, international und digital.

Auch dieses Jahr wollen wir wieder Auszubildenden und Studierenden in der dualen Ausbildung die Gelegenheit bieten ihre Ideen und Projekte zum Thema der Digitalisierung der Berufswelt einem internationalen Publikum zu präsentieren. Im Gegensatz zum letzten Jahr wird es dieses Jahr zwei unterschiedliche Kategorien geben, um eine noch größere Palette interessanter Projekte abbilden können. Gleichzeitig sollen auch ausbildungsübergreifende Teams eine bessere Chance erhalten gemeinsam interessante Ideen zu entwickeln und zu realiseren. Wie bereits im letzten Jahr möchten wir dies mit einer gemeinsamen internationalen Informationsveranstaltung begehen, um gemeinsam allen Interessierten einen ersten Einblick in das Konzept des Wettbewerbs zu geben. Die Veranstaltung wird deshalb online und zeitgleich in allen drei Ländern stattfinden.

Auch Sie haben die Gelegenheit live mit dabei zu sein, melden Sie sich einfach und unverbindlich über diese Webseite an und erhalten Sie nähere Informationen zum Wettbewerb. Wir freuen uns auf Sie.

Programm

8:30 – 8:40 UhrAnmeldung
8:40 – 9:00 UhrVideos der Arbeiten des ersten internationalen Wettbewerbs
9:00 – 9:10 UhrBegrüßung Frau Jun Yan
Geschäftsführerin der GFBM Akademie
9:10 – 9:15 UhrEröffnungsansprache Frau Margrit Zauner
Abteilungsleiterin für Arbeit und berufliche Bildung in der Senatsverwaltung
für Integration, Arbeit und Soziales Berlin
9:15 – 9:20 UhrEröffungsansprache Beijing Municipal Education Commission
9:20 – 9:25 UhrEröffnungsansprache Herr Mikhail Sumbaytan
Leiter des IT HUB College, Moskau
9:25 – 9:40 UhrKick-off
Vorstellung und Einführung in den zweiten Make-IT Wettbewerb
9:40 – 9:45 UhrAbschlussansprache Herr Siegfried Vogelsang
Präsident der GFBM Akademie

Anmeldung

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Berufsorientierung an der Konrad-Duden-Schule

Mit großer Vorfreude und Spannung erwarten die Schüler*innen der 9. Klasse im Jahr 2022 ihre erste Erfahrung im Berufsleben. Für die Berufsorientierung stehen die Schüler*innen kurz vor ihren Betriebspraktika. Auf die Betriebssuche und die Bewerbung sind die Schüler*innen bereits im Unterricht von ihrer Lehrerin mit Trainings vorbereitet worden. Jedoch hat sich noch nicht jede Schüler*in für ein Berufsfeld und einen Betrieb entscheiden können. Am 15. Dezember, kurz vor den Weihnachtsferien, kam das Team von Make-IT4School an die Konrad-Duden-Schule in Berlin, um neuen Input in die Berufsorientierung zu bringen. Im Workshop hat sich die Klasse intensiv mit den Aufgaben von 6 Berufen aus unterschiedlichen Berufsfeldern auseinandergesetzt. Die Schüler*innen konnten sich nach dem Workshop ein besseres Bild der vorgestellten Berufe machen. Mehrere Schüler*innen konnten in ihrer Entscheidung für einen Betrieb bestätigt werden und einige Schüler*innen konnten sich für ein bislang nicht betrachtetes Berufsfeld begeistern.

Der erfolgreiche Workshop ist für das Make-IT4School Team der Beginn für Workshops zur Berufs- und Studienorientierung mit dem Schwerpunkt der Digitalisierung.

SmartCities: Mobilitätswandel in unseren Städten, was qualifiziert uns dafür?

In den kommenden Jahren wird sich die Arbeitswelt auf dem Gebiet Mobilität der Bevölkerung durch den Mobilitätswandel und die immer weiter fortschreitende Digitalisierung radikal verändern. Dabei werden die Städte eine Vorreiterrolle spielen. Vernetzte Systeme werden in nahezu allen Bereichen Dienstleistungen und Arbeitsweisen grundlegend verändern. Schon heute zeigen neue Player wie UBER und MOIA, dass sie sich auch von eingesessenen Firmen nicht davon abhalten lassen etablierte Strukturen grundsätzlich neu zu denken und umzusetzen.

Vernetzte Kommunikationssysteme und eine intelligente Infrastruktur werden in Zukunft sowohl unser Mobilitätsverhalten als auch unsere Arbeitsweise grundlegend verändern. Mobilitätsdienstleister und kommunale Betriebe stehen daher vor großen Herausforderungen, ihre Mitarbeiter zu unterstützen, sich an die neuen Gegebenheiten anzupassen. Die derzeitige Pandemie wirkt in diesem Prozess noch als Katalysator.

Ein Teil der heutigen gesellschaftlichen Diskussion ist die Frage, welche Auswirkungen das auf die notwendige Qualifikation der Mitarbeiter:innen der Mobilitätswirtschaft haben wird. Unsere Stammtischreihe bringt diesen Gedanken Schritt für Schritt an die betroffenen Stellen in unserer Gesellschaft, um gemeinsam nach niederschwelligen Lösungen zu suchen, sowie die Mitarbeiter:innen auf diese Zukunft vorzubereiten.

uns auf Ihre Anregungen, Fragen und Ideen. Am Freitag, den 26.11.2021 ab 13 Uhr startet unsere neue Themenreihe mit folgenden Dozenten:

Referenten:
Dr. Britta OehlichLeiterin Wandel und Innovation
Hochbahn GmbH
Franz SchoberBusiness Development und Standardisierung
Yunex GmbH
Frank FauthGründer und CEO
Fauth und Kollegen
Moderation:
Frank FickelITS mobility

make-it 4schools startet mit Digitalprojekten an Berliner Schulen

Mit dem neuen Vorhaben „make-IT 4schools“ geht die GFBM Akademie auf die allgemeinbildenden Schulen zu. Die langjährigen Erfahrungen der international tätigen Gesellschaft zur Förderung von Bildung und Wissenschaft insbesondere im Bereich der Berufsfelder Automatisierung, Mechatronik und digitalisierter Metallbearbeitung werden – in Anbetracht des sich anbahnenden Fachkräftemangels – für die Werbung von jungen Menschen für eine berufliche Bildung in technischen und informationstechnischen Berufen und Studiengängen genutzt. Eingebunden in die schulischen Angebote zur Berufs- und Studienorientierung sollen interessierte Schüler:innen im Make-IT-Labor die digitale Welt mit praktischen Projekten erkunden und sich in zwei Schulwettbewerben 2022 und 2023 mit guten Ideen und digitalen Prototypen gegenüber der Konkurrenz durchsetzen. Beteiligte Schulen werden beim Aufbau von Digitallaboren im Rahmen ihrer Schulwerkstätten unterstützt. Kooperationspartner der GFBM Akademie ist das ABB Ausbildungszentrum, in dem zurzeit in über 18 Berufen dual und im Dualen Studium ausgebildet wird. Erkundungen zu Betrieben, Schnupperkurse im ABB Ausbildungszentrum sowie gezielte Informationen zu ausgewählten Berufen runden das Angebot für Schüler:innen und Lehrkräften ab.

Das Vorhaben der GFBM Akademie wird von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie und der Europäischen Union (Europäischer Sozialfonds) unterstützt.

Ausschreibung zum Aufbau einer digitalen Lernplattform

Ausgeschrieben wird im Rahmen des Weiterbildungsverbunds R-Learning Kollektiv die Erstellung einer digitalen Plattform zur individuellen Steuerung und Verwaltung von Lehrangeboten unterschiedlicher Bildungsanbieter. Die Plattform soll in der Lage sein unterschiedliche Lernangebote zu vernetzen und individuell über eine Benutzerverwaltung anzupassen. Die im Rahmen des Gesamtpaketes zu realisierende digitale Schnittstelle soll sowohl digitale Bildungsdienstleistungen externer Bildungsanbieter einbinden als auch die Remotesteuerung und Auswertung realer Maschinensteuerungen ermöglichen. Unterstützt werden soll das System durch die Einbindung einer KI basierten Qualifikationsfeststellung und eines Abfragesystems, das es ermöglicht Lernsequenzen auszuwerten und Schulungen zu begleiten. Ein zu integrierender Baukasten in Form eines festen Frameworks soll Weiterbildungsdienstleistern und Unternehmen ermöglichen ihre Schulungen und Qulifikationsfeststellungen mit folgenden Bausteinen zu realisieren:

  • Aufbau eines Content Management Systems zur einfachen Inhalte Verwaltung und Zuteilung von Berechtigungen und der Möglichkeit der individuellen Leistungsgruppierung
  • Benutzerverwaltung mit Rollenkonzept zur Integration von Bildungsdienstleistungen unterschiedlicher Anbieter über eine feste Schnittstelle
  • Baukastensystem zur Integration von Lernmaterialen in Form von Videos und digitalen Lernmaterialen
  • Entwicklung und Integration RC basierter Zugänge zur interaktiven Nutzung von Hardwarekomponenten zur Geräteschulung
  • Integration von KI basierten Prüfungselementen
  • Integration eines Zeit- und Ressourcen abhängigen Abrechnungssystems zur individuellen Abrechnung unterschiedlicher Leistungsanbieter
  • Schnittstelle für die Integration von Bildungs- und Qualifikationsangeboten
  • Möglichkeit des kollaborativen Arbeitens

Zur Gewährleistung des Supports und zur Sicherung einer langfristigen Entwicklungsgrundlage soll das Angebot möglichst aus einer Hand realisiert werden. Bei der Umsetzung sind die Richtlinien der DSGVO zwingend einzuhalten. Die Realisierung soll in folgenden Schritten erfolgen:

1.Entwicklung eines Konzepts zur Realisierung einer komplexen BildungsplattformGeplante erste Realisierungsphase bis Ende 2021
2.Aufbau eines generischen CMS zur einfachen Inhaltsverwaltung und Gruppierung von Leistungen unterschiedlicher Anbieter
3.Integration einer komplexen Nutzerverwaltung mit unterschiedlichen Nutzerrollen zur individuellen Vergabe und Dokumentation von übergreifenden Bildungs- und Qualifikationsdienstleistungen
Zweite Phase
4.Entwicklung und Integration interaktiver Zugänge zur Einbindung von online Hardware zu SchulungszweckenRealisation bis März 2022
5.Aufbau einer einheitlichen Schnittstelle zur Integration externer Bildungsangebote in den Bereichen online Schulung und Hardwaresteuerung; Integration eines zeitbasierten Abrechnungssystem zur Ressourcenbuchung
6.Integration eines KI basierten Trainingssystems zur Lernunterstützung und zur QualifikationsfeststellungIntegration bis Juni 2022  
7.Technischer Support über die gesamte Projektlaufphase bis Dezember 2023 

Der Bieter hat nachzuweisen, dass eine ausreichende Qualfikation besteht, um das Projekt im angestreben Zeitrahmen umzusetzen.Insbesondere in folgenden Bereichen sollte eine entsprechende Expertise nachgewiesen werden:

  • Nachgewiesene Erfahrung im Aufbau von Bildungsplattformen
  • Erfahrung im Bereich der Schnittstellenentwicklung
  • Erfahrung im Bereich der KI Implementierung
  • Erfahrung im Bereich remote Steuerung

Der Nachweis kann in Form von realisierten Referenzprojekten erfolgen. Angebote können digital unter folgender Adresse eingereicht werden: info@gfbm-akademie.de

Das R-Learning Kollektiv auf dem ITS Weltkongress

Der Klimaschutz ist ein Beschleuniger für Innovationen der Mobilität, die weit mehr als das Elektrofahrzeug betreffen. Intelligente Ampel- sowie Beleuchtungsanlagen, autonomes Fahren, digitale Vernetzung und viele weitere Konzepte und Technologien stellen sich vom 11. -15. Oktober 21 auf dem ITS (Intelligent Transport Systems) Weltkongress in der Freien und Hansestadt Hamburg vor und zeigen, wie innovative Mobilität von morgen aussieht. Der ITS Weltkongress ist das weltweit größte Leitevent zur intelligenten Verkehrssystemen und -diensten, welches die internationalen Vertreter der ITS Gemeinschaft vereint.

Auch das Team der GFBM Akademie als Teil der ITS Gemeinschaft hat sich mobilisiert und ist am Eröffnungstag nach Hamburg gefahren.

Die Eröffnungsveranstaltung im CCH – Hamburger Kongresszentrum wurde mit den Grußworten von Frau Dr. Angela Merkel (Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland) und Herrn Dr. Peter Tschentscher (Erster Bürgermeister von Hamburg) eingeleitet. Danach gaben Vertreter*innen der Verkehrs- und Mobilitätsbranche sowie der ITS Gemeinschaft einen Ausblick über die Zukunft der Mobilität. Mit einem Blick nach Kenia wies Frau Dr. Auma Obama auf die Zustände der Mobilität in Afrika hin. In Ihrem Vortrag machte sie dem Publikum bewusst, dass Mobilität ein Privileg ist und nachhaltig gedacht sein muss.

Mit dem feierlichen Durchschneiden des roten Bandes wurde der ITS Weltkongress 21 eröffnet und die Ausstellung auf dem Messegelände in Hamburg zum Besuch freigegeben. Daraufhin zelebrierten die Vertreter*innen des Weiterbildungsverbundes „R-Learning Kollektiv“ (ITS mobility, der AVT Ausbildungsverbund Teltow und die GFBM Akademie) die Eröffnung auf dem Stand von ITS mobility. Das R-Learning Kollektiv freut sich auf einen spannenden Dialog zur Aus- und Weiterbildung in der Mobilitätsbranche.   

Auf digitaler Entdeckertour

Jeder kann programmieren lernen und digitale Kompetenzen mit Spaß erlangen – darauf zielt die EU CodeWeek. Vom 9.-24. Oktober sind auch 2021 wieder Bildungseinrichtungen und Unternehmen aufgefordert Workshops mit hands on, programmieren, tüfteln zu gestalten und online anzubieten. Einfach mal reinschauen und mitmachen: https://codeweek.eu/  
In der Klax Schule wurde bereits heute zum CodeWeek Day entdeckt was digital so möglich ist. Ein breites Programm von der Grundschule bis zur Oberstufe, dem sich die GFBM Akademie gerne angeschlossen hat.
Mit Blick auf nachhaltigen Umgang mit Elektronik und zur Vermeidung von Elektroschrott wurden zwei Drucker auseinandergenommen. Entdeckt wurden spannende elektronische und mechanischen Komponenten dessen Eigenschaften besprochen und online recherchiert wurden. Der Workshop ist die Basis für Schulprojekte zum eUpcycling.
Weiter hat sich die GFBM Akademie bei einem Workshop zur Steuerung von Elektromotoren mit Transistoren engagiert.
Gemeinsam hatten wir einen tollen CodeWeek Day. Wir bedanken uns bei den neugierigen und tatkräftigen Schüler*innen die mit ihrer Teilnahme unsere Workshops bereichert haben.

Der ITS Weltkongress naht und wir sind dabei!

Das Team des Weiterbildungsverbunds besucht gemeinsam den ITS Weltkongress

Vom 11.10. – 15.10.2021 findet dieses Jahr der ITS Weltkongress in Hamburg statt und der Weiterbildungsverbund des R-Learning Kollektivs ist dabei. Unter dem Motto „Experience Future Mobility Now“ wird sich alles um das Thema Mobilität der Zukunft drehen. Neben neuen Verkehrs- und Technikkonzepten gibt es vor allem die Gelegenheit des intensiven Austausches, um die unterschiedlichen Aspekte der Verkehrswende zu diskutieren und gemeinsam neue Visionen zu entwickeln.

Mit unserem Verbundpartner ITSmobility setzen wir als Weiterbildungsverbund unseren besonderen Schwerpunkt auf die veränderten beruflichen Anforderungen in der Mobilitätswirtschaft. Ob Elektromobilität, Wasserstofftechnologie oder intelligente Verkehrssysteme, Innovation bedeutet auch neue und veränderte Anforderungen an die Unternehmen und Mitarbeiter. Gerade kleine und mittlere Unternehmen mit einer geringen Produktpalette sehen sich plötzlich völlig neuen Anforderungen ausgesetzt. Hierüber möchten wir mit Ihnen diskutieren und gemeinsam neue Visionen entwickeln, um Sie und Ihre Mitarbeiter:innen bei der digitalen Transformation der Arbeitswelt zu unterstützen. Wir freuen uns auf viele spannende Gespräche, endlich in Präsenz und da auch noch in einem großen Rahmen.

Wie stark sind die Betriebe und Mitarbeiter in Zukunft von dem Thema Wasserstoff betroffen?

Unter diesem Motto wurde auf dem heutigen Stammtisch des Weiterbildungsverbunds R-Learning Kollektiv unter der Federführung der GFBM Akademie das Thema Wasserstoff und Qualifikation diskutiert, die Moderation übernahm Frank Fickel vom Verbundpartner ITSmobility.

In einem Überblick stellte zunächst Herr Hüppe, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Unternehmensverbände Niedersachsen, die grundsätzlich Orientierung der Unternehmen dar. Aufgrund der Erfahrung mit den 96 angeschlossenen Verbänden erkläre er, dass bei den Unternehmen der klimaneutrale Umbau der Wirtschaft angekommen ist, die Ausrichtung auf bestimmte Energieträger jedoch nach Branche stark unterschiedlich ausfällt. Interesse in Bezug auf Wasserstoff besteht vor allem im Bereich der Grundstoffindustrie, da grüner Wasserstoff insbesondere in diesem Bereich die Umweltfreundlichkeit erheblich erhöhen kann. So plant die Salzgitter AG bereits ab 2025 den teilweisen Einsatz von Wasserstoff in der Stahlproduktion.

Herr Bobzien, Referent beim Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, merkte an, dass insbesondere im Bereich der PKW Mobilität aufgrund der immer besser werdenden Batterieleistungen nicht mit einem erhöhten Einsatz von Wasserstoff zu rechnen sei, Ausnahme bilden die Bereiche Bahn, Bus und LKW Verkehr.

Doch welche Auswirkungen hat das Thema Wasserstoff auf die Arbeitsplätze? Herr Fleckenstein, sowohl als Vertreter des Wasserstoffnetzwerks Niedersachsens als auch als Projektleiter und Vertreter der Bildungsvereinigung Arbeit und Leben des DGB, erläuterte dabei die Bedeutung der Sozialpartnerschaft im Rahmen des Netzwerks, um rechtzeitig die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern Fragen der Qualifikation und der Veränderung der Arbeitswelt mitzunehmen. Bei den größeren Unternehmen wird dieses Thema bereits breiter diskutiert, Schwierigkeiten bereiten jedoch die KMU, da zu diesen Unternehmen aufgrund fehlender Mitarbeitervertretungen meist kein direkter Kontakt besteht.

Auszugehen ist in Zukunft von einem Mix unterschiedlicher Energieträger, darüber waren sich die Diskussionsteilnehmer einig. Die Folge ist jedoch, dass sich auch der Markt in bestimmten Produktbereichen deutlich verkleinert, während in anderen Produktbereichen eine höhere Nachfrage besteht. Unternehmen werden deshalb in Zukunft auch ihre Produktion umbauen müssen, um weiter wettbewerbsfähig zu bleiben.Dies erfordert auch neue Qualifikationen der Mitarbeiter. Herr Fleckenstein wies zudem darauf hin, dass auch in der Stahlindustrie von einer deutliche Reduktion und Verschiebung der Arbeitsplätze, hin zu qualifiziertem Fachpersonal, auszugehen ist.

Welche Maßnahmen sind für eine rechtzeitige Qualifikation der Mitarbeiter erforderlich? Einen interessanten Ansatz lieferte hierzu Herr Stefan, zuständig für den Bereich Arbeits- und Beschäftigungsförderung bei der Agentur für Arbeit: Wichtig ist es vor allem bereits im Bereich der Entwicklung von neuen Produkten die erforderlichen Qualifikationen mitzudenken, Forschungseinrichtungen und Hochschulen sollten deshalb auch in die Planung von Qualifikationsmaßnahmen einbezogen werden, um rechtzeitig und unter Gewährleistung der erforderlichen Sicherheitsstandards erforderliche Qualifikationsinhalte zu entwickeln. Die Weiterbildungsverbünde könnten dabei helfen diese Einrichtungen mit Berufsschulen, Berufsgenossenschaften, Aus- und Weiterbildungseinrichtungen und den Unternehmen zusammenzubringen, um rechtzeitig die Curricula und die Qualifikation der Lehrkräfte an die veränderten Anforderungen des Arbeitsmarkts anzupassen.

In der abschließenden Zuschauerbefragung wurde hervorgehoben, dass das Thema in einer weiterführenden Diskussion in Bezug auf einzelne Berufsbilder vertieft werden soll, gleichzeitig sollten Ausbilder:innen und die Berufsgenossenschaften stärker in die Diskussion einbezogen werden. Wir freuen uns schon auf eine Fortführung des Stammtisches am 01.10.2021, seien auch Sie dabei.