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Bildung trifft Industrie

Die Bewegung „Fridays for future” zeigt, wie ernst gerade junge Menschen die Klimakrise nehmen. Neue Energieformen und vor allem die nachhaltige Nutzung der Ressourcen werden in Zukunft unsere Produktionsprozesse und Lebensweisen grundlegend verändern.

Energie und Nachhaltigkeit – für eine bessere Welt von morgen!

Industrieareal PankowPark: 30.05.2022 von 8:30 bis 15:00 Uhr, Hertzstr.67 13158 Berlin GFBM Akademie gGmbH

Mit unserer Veranstaltung möchten wir junge Menschen motivieren, Naturphänomene zu erkunden, sich aktiv mit Technik auseinanderzusetzen, und dabei innovative Technologien und neue Ausbildungsberufe zu entdecken.

  • Wie erzeugt eine Wärmepumpe Energie?
  • Wie funktionieren moderne Antriebssysteme in Schienenfahrzeugen?
  • Wie arbeiten intelligente Systeme in der Gebäudetechnik?
  • Wie funktioniert Prototyping in der Konstruktion und Entwicklung nachhaltiger Produkte?

Insbesondere Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 10 bis 12 erhalten die Gelegenheit sich bei uns und unseren Kooperationspartnern, dem ABB Ausbildungszentrum, Stadler Rail, General Electric und der GEA Klimatechnik, über Technologien zur nachhaltigen Energienutzung zu informieren. Anhand von Workshops und Betriebsbesichtigungen können die Schülerinnen und Schüler Technik hautnah erfahren und ihre Potenziale entdecken.

Eine Anmeldung kann sowohl klassenweise als individuell erfolgen. Da die Termine begrenzt sind, nutzen Sie zur rechtzeitigen Anmeldung und für nähere Informationen bitte folgendes Formular:

M8ke-IT4School auf dem Zukunftstag der Klax Schule

Am Freitag, den 29. April 22 haben Vertreter:innen aus der Berufs- und Studienorientierung sowie von Unternehmen und Hochschulen ihre Angebote auf dem Zukunftstag der Klax Schule präsentiert. Der Zukunftstag stand unter dem Motto „Your Future, Your Choice“ und so sollten Schüler:innen der Klax Schule und benachbarter Schulen sich über ihre Möglichkeiten, die sie nach der Schulzeit haben, informieren.

Das Vorhaben M8ke-IT4school der GFBM Akademie zeigte auf ihrem Stand an einem praktischen Beispiel, dass das Zukunftsthema „Künstliche Intelligenz“ schon heute ganz nah ist und selbst von Schüler:innen erprobt werden kann: die Besucher:innen spielten das bekannte Spiel „Schere-Stein-Papier“ gegen einen Computer. Im Wettkampf Mensch-Computer erlebten sie, wie die Maschine- gesteuert durch den lernenden Programm-Code – in jeder Runde besser wurde. Das Arcade-Spiel hatten zuvor in einem Ferien-Workshop im Digital-Labor der GFBM Akademie Schüler:innen anderer Schulen gebaut und programmiert.

Wie eine lernende Maschine funktioniert, zeigten die Kollegen der GFBM Akademie dann in einem begleitenden Workshop.. Den Schüler*innen wurde auf spielerische Weise vermittelt, wie eine Maschine lernen kann und wie die Künstliche Intelligenz hinter dem „Schere-Stein-Papier“ Spiel funktioniert.

Der „Messestand“ der GFBM Akademie bot eine gute Gelegenheit, Digitalisierung hautnah zu vermitteln und zu werben, sich in Workshops und Arbeitsgemeinschaften im Digital-Labor der GFBM Akademie im PankowPark praktisch zu erproben.

Wasserstoff – auf der letzten Meile?

In den kommenden Jahren wird sich die Arbeitswelt auf dem Gebiet Mobilität der Bevölkerung durch die Verkehrswende und die immer weiter fortschreitende Digitalisierung radikal verändern. Dies betrifft zum einen unser Mobiltiätsverhalten an sich, die bessere Vernetzung der unterschiedlichen Verkehrsmittel untereinander, aber auch die Veränderung der Antriebssysteme.

Teil der heutigen Diskussion ist deshalb die Frage, welche Rolle Wasserstoff in der Mobilität der Zukunft spielen wird. Wieweit müssen wir bereits heute den Blick auf die Zukunft fokussieren, um mit der erforderlichen Infrastruktur und den beruflichen Qualifikationen rechtzeitig auf eine Wende vorbereitet zu sein?

Bei den Nutzfahrzeugen scheint sich der Wasserstoff in Zukunft als „Neuer Diesel“ zu etablieren. Aber wie sieht es auf der letzten Meile aus? Zulieferfahrzeuge mit Brennstoffzelle oder gar FuelCell-Lastenfahrräder?

Sowohl die Fahrzeughersteller, Zulieferer als auch Werkstätten, Mobilitätsdienstleister und kommunale Betriebe stehen daher vor großen Herausforderungen, ihre Mitarbeiter zu unterstützen, sich an die neuen Gegebenheiten anzupassen. Doch wie können neue Ideen und Qualifikationsmaßnahmen in die kleinen und mittleren Unternehmen gelangen, ohne diese zu überfordern?

Eine Berufsschule in Burgdorf in Niedersachsen traut sich, aus eigener Kraft etwas zu tun, um bereits bei den Auszubildenden die Motivation zu fördern, sich mit dem Thema Wasserstoff auseinanderzusetzen. Hiermit möchten wir das Thema des letzten Stammtisches fortsetzen, um gerade KMU zu zeigen, wie Ausbildung und Qualifikation zur Unternehmensentwicklung beitragen können.

Um gemeinsam mit Ihnen nach niederschwelligen Lösungen zu suchen, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf diese Zukunft vorbereiten, freuen wir uns auf:

Teilnehmer
Christoph Falkner    StudiendirektorBBS Burgdorf
Jens Stegemann    Technische Leitunge2H2 DriveSystems GmbH
Moderation
Frank FickelNetzwerkmanagementITS mobility

Bericht zum Stammtisch “Wasserstoff – Retrofit für Nutzfahrzeuge vom 08.04.2022

Zu Gast beim Stammtisch “Wasserstoff – Retrofit für Nutzfahrzeuge“, waren Maik Groß (Leiter Technisches Training, FAUN Umwelttechnik) und Sven Hertel (CEO, LEELOO Engineering).

Der Einbau eines Wasserstoffantriebs in Nutzfahrzeuge oder der Retrofit-Umbau unterliegt besonderen Herausforderungen, die es erforderlich machen entsprechendes Personal für die veränderten Anforderungen zu qualifizieren. Welche Schritte im Prozess der Weiterbildungsmaßnahmen fehlen oder bereits exsitieren, was verbesserungswürdig und wie ein zukünftiges Bildungsmodell aussehen könnte, wurde mit zwei Experten aus der Wasserstoffbranche diskutiert.

Die Qualifizierung des Personals ist vermeintlich der Schlüssel zum Erfolg. Besonders wichtige Bausteine sind die Förderung derintrinsischen Motivation eines jeden Einzelnen sowie die zeitliche Planung in der die Qualifikation umgesetzt werden soll. Dabei sollte das Interesse der Mitarbeiter*innen an neuen Technologien als Grundlage dienen, um Firmen einen Mehrwert zu geben, ihr Personal zu schulen und weiterzubilden.

Vor allem im Bereich von Wasserstofftechnologien ist das Angebot noch ausbaufähig, da bei den meisten Unternehmen in diesem Bereich noch Unwissenheit herrscht. Falsche Vorstellungen über die Potenziale und überholte Vorurteile müssen abgebaut werden. Neben dem Aufbau einer passenden Infrastruktur muss auch eine weitgreifende Diskussion zu den beruflichen Anforderungen erfolgen, wenn die Klimaziele bis 2050 erreicht werden sollen. Eine 100%tige Wasserstoffnutzung soll bis dahin möglich sein. Infrastrukturen müssen ausgebaut werden, denn nur wenn die Nutzung vorhanden ist, können die Bildungsmaßnahmen mit dem Technologiewandel Hand in Hand gehen. Der Retrofit-Umbau kann in den Werkstätten dezeit kaum umgesetzt werden, da das Personal und die Infrastrukturen der Werkstätten nicht auf Wasserstoffantriebe ausgelegt sind.

Doch wer sieht sich in der Pflicht den Denkanstoß bei der Umrüstung zu geben? Digitale Mobilität muss schließlich ganzheitlich betrachtet werden. Die Qualifikation der Mitarbeiter*innen hält dabei der technischen Entwicklung kaum stand. Bereits bei der Entwicklung neuer Technologien sollte die berufliche Qualifikation mitgedacht werden, um die Entwicklung von Weiterbildungsmaßnahmen deutlich zu verkürzen. Hier müssen Testfelder erschlossen und die Zugänge für Unternehmen einfacher gestaltet werden, um schneller eine Vielzahl an Personal umschulen zu können.

Praxisorientierte Trainings- und Anwendungsfälle ermöglichen es einen schnelleren Zugang zu neuer Technologie zu gewähren. Netzwerke können an dieser Stelle hilfreich sein, um die Zugänge zu generieren, da neue Technologien bei geringerer Nutzung zu Beginn sehr kostenintensiv sind. Ein solcher Ausbau muss genutzt werden, um die erforderliche Infrastruktur möglichst schnell auszubauen und den Nutzen für die Unternehmen zu erhöhen. Eine Stärkung der Nachfrage ist somit essenziell, da sind sich die Teilnehmer des Stammtisches einig.

Regelmäßige Schulungen sollten deshalb ein fester Bestandteil der Weiterbildungsmaßnahmen für alle Mitarbeiter*innen sein. Dabei dürfen die Basisqualifikationen nicht außer Acht gelassen werden, es muss übergreifend im gesamten Infrastrukturbereich gedacht werden. Als Beispiel kann hier die Installation von Ladesäulen gelten: ein Prozess, der nur sehr langsam voranschreitet, da die erforderlichen Fachkräfte fehlen, die diese installieren können. Der ganzheitliche Gedanke muss her, hier sollte aus den Fehlern der Elektomobilität gelernt werden. Was bringt das Auto auf der Straße, wenn es keine Tankstellen gibt, keine Werkstätten, die diese Autos reparieren können? Gerade bei der Umrüstung auf Wasserstoff erfordert es häufig eine eigene Tankstelle, da es ansonsten an einer Infrastruktur fehlt.

Um in diesem Bereich die Ausbildung voranzutreiben müssen bisherige Aus- und Weiterbildungen schneller an veränderte Anforderungen angepasst werden. Vor allem die Berufsschulen handeln dahingehend zu defensiv. Der Kontakt zu Bildungseinrichtungen müsste regelmäßiger bestehen, als es derzeit der Fall ist, um schneller auf die Bedürfnisse des Marktes reagieren zu können. Der Prozess der Etablierung neuer Weiterbildungsmaßnahmen ist noch zu langsam.

Insgesamt könnte dieser Prozess beschleunigt werden, wenn Kooperationen mit Technologiezentren hergestellt und aufgebaut werden. Hierzu müsste die starre Bildungsstruktur geöffnet werden, um schnell und flexibel neue Bausteine im Bereich der Qualifikation zu entwickeln, die auch außerhalb der klassischen Berufsbildungsstruktur in Kompetenzzentren vermittelt werden können. Die Industrie- und Handelskammern könnten hier als Schnittstelle im Bereich der Zertifizierung und Vernetzung unterschiedlicher Bildungsakteure wirken. Für Interessierte würde dies bedeuten, dass verschiedene Module zur Thematik Wasserstoff in verschiedenen Firmen erworben werden können, die entsprechend als Qualifikation anerkannt werden.

Wir bedanken uns recht herzlich bei allen Teilnehmern des Stammtisches und freuen uns auf die nächste Diskussionsrunde.

04.03.2022 SmartCities und der mobile Speckgürtel. Qualifiziertes Chaos?

Die immer weiter fortschreitende Digitalisierung und der damit einhergehende Mobilitätswandel führt nicht nur zu einer radikalen Veränderung unseres Mobilitätsverhaltens, sondern wird auch unsere Arbeitsweisen grundlegend verändern. Dabei werden die Städte, mit ihrer Infrastruktur und ihrem Verhältnis zum Speckgürtel, eine Vorreiterrolle spielen.

Teil der heutigen Diskussion ist deshalb die Frage, welche Auswirkungen dies auf die notwendige Qualifikation der Mitarbeiter*innen der Mobilitätswirtschaft haben wird. Sind die Probleme mit Stau, Parkplatzmangel und vollen Innenstädten von den Städten hausgemacht? Oder sind es vielmehr die Pendler, die unsere Städte verstopfen, um sich nach der Arbeit wieder auf das ruhige Land zurückzuziehen.

Was hat Corona aus den Pendlerströmen gemacht? Sind verteilte Arbeitsmodelle und SmartWorkingAreas in den Vorstädten und auf dem Land ein Modell der Zukunft? Können wir – setzt sich der Radverkehr konsequent durch – überhaupt noch pendeln? Welche Auswirkungen hat diese Veränderung vor allem auf Lieferdienste und Dienstleistungen, die auf Fahrzeugen angewiesen sind? Parkplatzmangel und verstopfte Strassen erschweren schon heute die Arbeit vieler Handwerksunternehmen. Wie können SmartCities durch eine intelligente Vernetzung neue Strukturen entwickeln und welche Auswirkungen hat dies auf unsere Arbeitswelt?

Unsere Stammtischreihe soll durch die gemeinsame Diskussion neue Gedanken Schritt für Schritt an die betroffenen Stellen in unserer Gesellschaft heranbringen, um gemeinsam nach kreativen und intelligenten Lösungen zu suchen, die die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter rechtzeitig auf die veränderten beruflichen Anforderungen der Zukunft vorbereiten.

SmartEducation darf sich deshalb nicht ausschließlich auf die rein fachliche Qualifikation reduzieren, sondern muss auch die außerberuflichen Fähigkeiten, die Interessen der Mitarbeiter*innen und die Veränderung der Arbeitswelt im Auge behalten. Nur durch eine den veränderten Anforderungen angepasste Qualifikation und die Akzeptenz von Weiterbildungen, kann die Integration neuer Technologien im Unternehmen gelingen.

Diese Themen möchten wir gerne mit Ihnen und unseren Dozenten diskutieren und gemeinsam erste Ideen entwickeln. Wir freuen uns auf:

Dozenten
Prof. Michael OrtgieseHead of Department Traffic Management DLR
Christian BredlowTwinDaddyDigital Mindset
Kai ZiesmannProjektleiterBBW Gruppe
Moderation
Frank FickelProjektmanager NetzwerkmanagementITS mobility

3D-Druck in den Winterferien

In den Winterferien sind Schüler*innen mit dem Workshop „Druck Dein Ding“ in die digitale Fertigung eingestiegen. Die Hauptthemen des Workshops waren 3D-Design und 3D-Druck.

Bevor ein Objekt im 3D-Drucker erzeugt werden kann, muss dieses Objekt als digitale Daten vorhanden sein. Somit wurde der Workshop mit den Grundlagen des 3D-Design begonnen. Dazu haben die Schüler*innen die Grundfunktionen von Fusion 360, einer 3D-Design Software, erlernt. Mit etwas Übung wurden dann plastische Objekte und Funktonsteile wie Schachfiguren und Kabelhalter konstruiert. Die am Computer gestalteten Werke wurden anschließend am 3D-Drucker gefertigt. Dabei haben die Schüler*innen den Umgang mit Slicern (Software zur Datenaufbereitung) kennen gelernt und die Funktionsweise von 3D-Druckern analysiert.

Das Projekt M8ke-IT4School zielt auch darauf hin, dreidimensional gedruckte Objekte in Verbindung mit Elektronik zu bringen. Dies beispielsweise beim Bau einer Drohne, bei dem die mechanischen Komponenten im 3D-Drucker entstehen und diese mit Sensoren, Aktoren sowie Mikrokontrollern kombiniert werden. Diesbezüglich wurden, im Workshop, Teile einer vorhandenen Drohne abgemessen und in Fusion 360 übertragen. Zusätzlich wurden die Zeiten, in denen der 3D-Drucker im Prozess war, für den Einstieg in die Programmierung von Arduinos genutzt. Die Programmierung von Ein- und Ausgängen am Arduino bilden die Grundlage für die Steuerung von Systemen, wie Drohnen, Roboter oder Automaten.

Ein Highlight für die Schüler*innen war die Berufserkundung bei der GEA Refrigeration Germany GmbH. Die Exkursion führte durch die Fertigung von Kühl- und Wärmeanlagen für die Industrie. In der Werkshalle haben die Schüler*innen erlebt, wie mittels CNC-Technik aus Stahlrohlingen Komponenten für den Maschinenbau entstehen und wie diese messtechnisch untersucht werden.

Wir blicken auf eine tolle Woche mit engagierten Schüler*innen, die am Projekt M8ke-IT4School auch weiter teilnehmen werden.

Innovationstag stößt auf große Resonanz

Mit dem 1.Innovationstag der GFBM Akademie und ihrer Verbundpartnern ITS mobility, AVT und BBVP zu den Themen IT- Sicherheit, Qualifikation Zukunft und Mobility international ist der Weiterbildungsverbund R-Learning Kollektiv auf große Resonanz gestoßen, wir bedanken uns für die vielen positiven Rückmeldungen.

Ganz herzlich möchten wir uns deshalb bei den vielen Unternehmen bedanken, die uns die Tür geöffnet haben, um ihre Konzepte, Schwierigkeiten und Lösungen zum Thema Digitalisierung vorzustellen. Unser besonderer Dank geht auch an Frau Margrit Zauner, Abteilungsleiterin für Arbeit und berufliche Bildung der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales Berlin und Herrn Florian Köhler, Referent der Projektgruppe „Nationale Weiterbildungsstrategie“ des BMAS, die am Anfang der Veranstaltung ihre Konzepte für eine Weiterbildungsstrategie vorgestellt haben.

Im ersten Panel zum Thema der IT-Sicherheit stand der Umgang und die Sicherheit der persönlichen Daten im Vordergrund. Nach der Vorstellung unterschiedlicher Konzepte seitens der Unternehmen standen in der anschließenden vor allem die Gefahren des Datenmissbrauchs und die richtige Qualifikation der Mitarbeiter im Vordergrund.

Das zweite Panel setzte den Fokus ganz auf den Bereich der Mitarbeiterqualifikation. Hervorgehoben wurde dabei von den Unternehmen die Wichtigkeit flexibler Qualifikationen und die Unterstützung durch staatliche Fördermaßnahmen, insbesondere für KMU, um Ausfälle am Arbeitsplatz besser zu kompensieren. Wie Qualifikation und Bildung neu gedacht werden müssen, um die Potenziale neuer Lernformate besser zu nutzen, wurde im weiteren Verlauf des Panels vorgestellt. Wie berufsbegleitende Bildung sich in die Arbeitswelt und Lebenswelt integrieren lässt, wurde dabei eindrucksvoll von Herrn Daniel Steier, Program Manager Apprenticeships Gigafactory Tesla geschildert. Eine Vertiefung des Thema ist in einer weiteren Veranstaltung im April geplant.

Das dritte Panel konnte mit dem Thema Mobility einen neuen Schwerpunkt setzten, der auch im Rahmen der kommenden Stammtische noch weiter vertieft werden soll. Losgelöst von der Diskussion über neue Fahrzeugtechniken wurde vor allem die Frage zukünftiger Mobilitätsmodelle und die Nutzung intelligenter Systeme in der Datenanalyse vertieft. Nach einer kurzen Einführung durch Herrn Nake, Handelsbeauftragter der kanadischen Botschaft und Frau van der Zee Managing Director ITS/STI Canada hatten junge Startups aus Kanada das Wort. Ob intelligentes Parksystem, Verkehrsanalyse oder die Bewertung der Strassenqualität, die vorgestellten Projekte zeigen, wie praxisnah heutige KI basierte Systeme arbeiten können. Eine genauere Vorstellung der Projekte ist in der kommenden Woche auf unserer Webseite geplant.

Abschließend möchten wir insbesondere der kanadischen Botschaft und den Unternehmen danken, die durch ihre Bereitschaft und Unterstützung die Veranstaltung erst möglich gemacht haben. Um allen, die leider am 31.01. nicht dabei sein konnten werden wir in den kommenden Wochen einige Ergebnisse und Beispiele auf unserer Webseite näher vorstellen.

Kick off am 25.01.2022 zum 2.Internationalen Wettbewerb Make-IT Digitaltalente

Mit einem virtuellen Kick-off fand heute, am 25.01.2022 zwischen 8.30 und 10.00 Uhr, der offizielle Start des 2.Internationalen Wettbewerbs Make-IT Digitaltalente statt. Wie bereits im letzten Jahr wird der Wettbewerb auch 2022 im Rahmen der Städtepartnerschaft Berlin, Beijing und Moskau veranstaltet.

Das von der Berliner Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales initiierte und von der GFBM Akademie durchgeführte Projekt geht somit bereits ins dritte Jahr. Vor dem offiziellen Auftakt hatten die Teilnehmer*innen die Möglichkeit einer Videopräsentation einen Einblick in die Projekte des vorigen Jahres zu erhalten.

Eröffnet wurde die Veranstaltung durch Frau Jun Yan, Geschäftsführerin der GFBM Akademie, die in ihrer Ansprache besonders betonte, dass Make IT Digitaltalente als Wettbewerbsformat junge Menschen bei der Entwicklung von Projekten und Innovationen im Bereich der Digitalisierung unterstützt und den internationalen Austausch fördert. Die offizielle Begrüßung der nationalen und internationalen Gäste erfolgte durch Frau Margrit Zauner (Abteilungsleiterin der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales), Herrn Wu Ye (Beijing Erziehungskomitee) und Herrn Mikhail Sumbatyan (Direktor des IT HUB College, Moskau).

Frau Margrit Zauner, Abteilungsleiterin der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales, betonte in diesem Zusammenhang wie wichtig es ist, trotz aller politischen Schwierigkeiten, dass auch dieses Jahr wieder die beiden Partnerstädte Berlins– Beijing und Moskau für einen 2. internationalen Wettbewerb Make-IT Digitaltalente gewonnen werden konnten.  

Im Anschluss wies Herr Wu darauf hin, dass Beijing bereits in den letzten Jahren der Berufsausbildung, bei der Entwicklung technischer Fähigkeiten im Bereich der digitalen Technologien, eine zunehmend größere Bedeutung beigemessen hat. Die Schüler*innen würden kontinuierlich ermutigt sich im Bereich der digitalen Technologien auf Entdeckungsreise zu gehen und ihr eigenes Kreativpotenzial zu steigen. Innovationswettbewerbe werden dabei als ein wichtiges Mittel gesehen.

Herr Mikhail Sumbatyan, Direktor des IT HUB Colleges Moskau, betonte in seiner Videoansprache den großen Zugewinn für die teilnehmenden Ausbildungseinrichtungen im Laufe des Make IT-Wettbewerbes.

Im Anschluss erfolgte der inhaltliche Start in den neuen Wettbewerb durch Frank Schröder, Projektleiter Make-IT, in dem er die diesjährige Ausrichtung des 2.internationalen Wettbewerbs Make-IT Digitaltalente vorstellte. Neben der inhaltlichen Ausrichtung auf die zwei Themenschwerpunkte Extended Reality und Smart Cities gab er einen kleinen Einblick in die Anforderungen und Bewertungskriterien des 2. internationalen Wettbewerbs 2022 und appellierte an die Teilnehmer*innen des Gipfels, insbesondere aus den Reihen der Unternehmen und Bildungseinrichtungen, die jungen Menschen in ihren Anstrengungen zu unterstützen und zu motivieren.

In der Abschlussansprache begrüßte Dr. Carsten Spieker, Senior Direktor und Leiter der Produktentwicklung Kompressionstechnik bei der GEA Group, die Teilnehmer*innen als Vorsitzender der Internationalen Jury des Wettbewerbs 2021. Dabei betonte er die Wichtigkeit der Themen Nachhaltigkeit und Innovation als Treiber einer zukunftsorientierten Wirtschaftsentwicklung und forderte die jungen Menschen auf ihre Ideen und Visionen in die Betriebe einzubringen.

Abschließend äußerte Frau Jun Yan ihre Zuversicht, dass der 2.internationale Wettbewerb Make-IT Digitaltalente dazu beitragen kann, jungen Menschen, mit ihren kreativen Ideen, eine internationale Bühne zu geben, sowie die Idee des Wettbewerbs als festes Format in der Berufsausbildung zu etablieren.

Besuch der Makermesse Klax-Schule

Am Freitag, den 21. Januar 22, hatte die Klax Schule wieder vorbildlich gezeigt, wie sich der Makergedanke in den Schulalltag integrieren lässt. Voller Stolz und mit viel Freude haben Schüler*innen ihre Projekte aus dem Unterricht und dem Freizeitprogramm der Klax Schule vorgestellt. Die Möglichkeit Ideen in Projekten umzusetzen, bietet die Klax Schule im hauseigenen Makerspace. Hier können die Schüler*innen vielfältige Fertigungsmethoden erlernen. Mit der Unterstützung von Ingenieur*innen können zusätzlich Hightech Geräte wie ein Lasercutter genutzt werden.

Im Anschluss der Makermesse zeigten Schüler*innen der Klax Schule aus der Grundschule bis zur Oberstufe wie sie sich mit dem Thema Robotik beschäftigt haben. Im Roboterwettbewerb hatten sie die Aufgabe, ihren Roboter auf einem eingezeichneten Weg zu halten. In den Kategorien Programmierung und Fun wurden die schnellsten Zeiten ermittelt. Es flogen Drohnen und es fuhren Fahrroboter unterschiedlicher Modelle, bis die würdige Wettbewerbssiegerin feststand.

Innovationstag digital am 31.01.2022

Ein neues Jahr eröffnet immer auch neue Optionen, um sich an den veränderten Anforderungen der Arbeitswelt neu auszurichten oder für das Unternehmen neue Ideen zu sammeln und frische Kontakte zu knüpfen. Mit dem Innovationstag des Weiterbildungsverbund am 31.01.2022 von 11 bis 16 Uhr möchen wir diesen Anforderungen gerecht werden und Sie herzlich dazu einladen. Ein vielfältiges Programm aus Vorträgen, Praxisberichten und Diskussionsrunden erwartet Sie und natürlich auch der Möglichkeit des gegenseitigen Austausches; Digital, Regional und International.

Weitere Informationen finden Sie direkt auf unserer Seite des Weiterbildungssverbunds, wir freuen uns auf Sie.