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Wie stark sind die Betriebe und Mitarbeiter in Zukunft von dem Thema Wasserstoff betroffen?

Unter diesem Motto wurde auf dem heutigen Stammtisch des Weiterbildungsverbunds R-Learning Kollektiv unter der Federführung der GFBM Akademie das Thema Wasserstoff und Qualifikation diskutiert, die Moderation übernahm Frank Fickel vom Verbundpartner ITSmobility.

In einem Überblick stellte zunächst Herr Hüppe, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Unternehmensverbände Niedersachsen, die grundsätzlich Orientierung der Unternehmen dar. Aufgrund der Erfahrung mit den 96 angeschlossenen Verbänden erkläre er, dass bei den Unternehmen der klimaneutrale Umbau der Wirtschaft angekommen ist, die Ausrichtung auf bestimmte Energieträger jedoch nach Branche stark unterschiedlich ausfällt. Interesse in Bezug auf Wasserstoff besteht vor allem im Bereich der Grundstoffindustrie, da grüner Wasserstoff insbesondere in diesem Bereich die Umweltfreundlichkeit erheblich erhöhen kann. So plant die Salzgitter AG bereits ab 2025 den teilweisen Einsatz von Wasserstoff in der Stahlproduktion.

Herr Bobzien, Referent beim Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, merkte an, dass insbesondere im Bereich der PKW Mobilität aufgrund der immer besser werdenden Batterieleistungen nicht mit einem erhöhten Einsatz von Wasserstoff zu rechnen sei, Ausnahme bilden die Bereiche Bahn, Bus und LKW Verkehr.

Doch welche Auswirkungen hat das Thema Wasserstoff auf die Arbeitsplätze? Herr Fleckenstein, sowohl als Vertreter des Wasserstoffnetzwerks Niedersachsens als auch als Projektleiter und Vertreter der Bildungsvereinigung Arbeit und Leben des DGB, erläuterte dabei die Bedeutung der Sozialpartnerschaft im Rahmen des Netzwerks, um rechtzeitig die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern Fragen der Qualifikation und der Veränderung der Arbeitswelt mitzunehmen. Bei den größeren Unternehmen wird dieses Thema bereits breiter diskutiert, Schwierigkeiten bereiten jedoch die KMU, da zu diesen Unternehmen aufgrund fehlender Mitarbeitervertretungen meist kein direkter Kontakt besteht.

Auszugehen ist in Zukunft von einem Mix unterschiedlicher Energieträger, darüber waren sich die Diskussionsteilnehmer einig. Die Folge ist jedoch, dass sich auch der Markt in bestimmten Produktbereichen deutlich verkleinert, während in anderen Produktbereichen eine höhere Nachfrage besteht. Unternehmen werden deshalb in Zukunft auch ihre Produktion umbauen müssen, um weiter wettbewerbsfähig zu bleiben.Dies erfordert auch neue Qualifikationen der Mitarbeiter. Herr Fleckenstein wies zudem darauf hin, dass auch in der Stahlindustrie von einer deutliche Reduktion und Verschiebung der Arbeitsplätze, hin zu qualifiziertem Fachpersonal, auszugehen ist.

Welche Maßnahmen sind für eine rechtzeitige Qualifikation der Mitarbeiter erforderlich? Einen interessanten Ansatz lieferte hierzu Herr Stefan, zuständig für den Bereich Arbeits- und Beschäftigungsförderung bei der Agentur für Arbeit: Wichtig ist es vor allem bereits im Bereich der Entwicklung von neuen Produkten die erforderlichen Qualifikationen mitzudenken, Forschungseinrichtungen und Hochschulen sollten deshalb auch in die Planung von Qualifikationsmaßnahmen einbezogen werden, um rechtzeitig und unter Gewährleistung der erforderlichen Sicherheitsstandards erforderliche Qualifikationsinhalte zu entwickeln. Die Weiterbildungsverbünde könnten dabei helfen diese Einrichtungen mit Berufsschulen, Berufsgenossenschaften, Aus- und Weiterbildungseinrichtungen und den Unternehmen zusammenzubringen, um rechtzeitig die Curricula und die Qualifikation der Lehrkräfte an die veränderten Anforderungen des Arbeitsmarkts anzupassen.

In der abschließenden Zuschauerbefragung wurde hervorgehoben, dass das Thema in einer weiterführenden Diskussion in Bezug auf einzelne Berufsbilder vertieft werden soll, gleichzeitig sollten Ausbilder:innen und die Berufsgenossenschaften stärker in die Diskussion einbezogen werden. Wir freuen uns schon auf eine Fortführung des Stammtisches am 01.10.2021, seien auch Sie dabei.

Feierliche Preisveranstaltung des nationalen und internationalen Wettbewerbs Make-IT Digitaltalent

Nach der langen Zeit der Pandemie und dank der Unterstützung der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales Berlin haben wir uns gefreut unsere Gäst*innen endlich wieder in Präsenz treffen zu können.

Die Preisverleihungszeremonie des internationalen Wettbewerb Make-IT Digitaltalente im Rahmen der Städtepartnerschaft Berlin-Beijing-Moskau hatte am 7. September 21 in zukunftweisender Umgebung im Futurium Berlin stattgefunden. Die Entscheidungen waren bereits gefallen und dennoch blieb es weiterhin bis zur Verkündung spannend.

Mit der Einleitung von Frau Margrit Zauner (Abteilungsleiterin für Arbeit und berufliche Bildung in der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales Berlin) und den Grußbotschaften der nationalen Vertreter*innen der Partnerstädte aus Berlin-Beijing-Moskau, Frau Elke Breitenbach (Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales), dem Direktor des Erziehungskomitee Beijing Herr WANG Dongjiang und Herrn Mikhail Sumbatyan (Direktor IT Hub College Moskau) wurde die Preisverleihung eröffnet.

Im ersten Teil richtete sich die Preisverleihung an den nationalen Wettbewerb Make-IT Digitaltalente mit der Videovorstellung der nationalen Projekte aus Deutschland. Danach wurden die Preisträger*innen auf die Bühne gebeten, die ihre Preise durch Frau Christin Richter (Referatsleiterin für berufliche Qualifizierung und Berufsbildungspolitik in der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales Berlin) und Herrn Dr. Ralf Hermann (Arbeitsbereichsleiter für internationale Berufsbildungskooperation (GOVET)) erhalten haben.

Die glücklichen Preisträger*innen des nationalen Wettbewerb Make-IT sind die Schülerinnen und Schüler der klax Schule, als Gewinner des Jungstar Preises, die Auszubildenden des BMW Werks Berlin, als Gewinner des Professional Preises und Herr Stefan Wollner als Gewinner des Maker Preises. Für ihre besondere Leistung wurden von der nationalen Jury zudem die Schülerinnen und Schüler des Romain-Rolland-Gymnasium für ihre innovativen Ideen im Rahmen des OTIS Projekts ausgezeichnet, der Preis für das nachhaltigste Projekt ging an die Auszubildenden des Mercedes Werks Berlin.

Danach fieberten die Teilnehmer*innen und das Publikum aus Berlin-Beijing-Moskau mit Spannung der Preisverleihung des internationalen Wettbewerb Make-IT Digitaltalente entgegen.

Zur internationalen Preisverleihung waren über ZOOM auch die Teilnehmenden aus Moskau und Beijing zugeschaltet und konnten die gesamte Veranstaltung live verfolgen und aktiv an der Preisverleihung teilnehmen. Insgesamt standen für die internationale Jury, unter der Leitung von Herrn Dr. Carsten Spieker (Senior Director der GEA Group AG), die 15 besten Arbeiten aus den nationalen Wettbewerben zur Auswahl. Dabei konnten sich die deutschen Projekte mit den Auszubildenden der Siemens AG mit dem 3. Platz und dem BMW Werk Berlin mit dem 2. Platz, gleich zwei der drei begehrten Preise sichern. Der 1. Preis ging an das Projekt „Urban rain brain“, der Auszubildenden aus Zhengzhou nach China. Für ihre besondere Leistung ausgezeichnet wurde in der Kategorie Sustainability das Moskauer IT HUB Projekt „Play – Simple Sex Ed“ von Frau Yulia Frolova, das neue Wege im Bereich der Sexualerziehung entwickelt. In der Kategorie Innovation konnte mit dem Projekt „the white book“ von Daniil Gusarov ebenfalls ein Projekt des IT HUB Moskau einen der begehrten Preise erzielen.

Die Preisträger*innen erhielten neben der Auszeichnung ein großzügiges Preisgeld von jeweils bis zu 2.500.-€, welches von der „Dieter von Holtzbrinck-Stiftung“ gestiftet wurde und persönlich durch Frau Margrit Zauner, Abteilungsleiterin für Arbeit und berufliche Bildung in der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales Berlin und Herrn Dr. Axel Stirl, Vorstandsvorsitzender der PIN AG übereicht wurde.

In unserem Nachmittagsprogramm erkundeten die Gäst*innen neue digitale berufsorientierte Lern- und Arbeitswelten. Abschließend entwickelte sich ein konstruktiver Austausch zwischen jungen Menschen und Bildungsexpert*innen auf unserem Sofa Talk “Nachwuchs trifft Expert*innen“. Die Exper*innen des Sofa Talk waren durch Frau Christin Richter (Referatsleiterin für berufliche Qualifizierung und Berufsbildungspolitik in der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales Berlin),  Frau Antje Bostelmann (Geschäftsführerin der Lebendig Lernen gGmbH – Klax Schule (Nominierte Schule des Deutschen Schulpreises 20/21 SPEZIAL)),  Prof. Dr. Matthias Kohl (Professor für Pädagogik, insbesondere Berufs- und Wirtschaftspädagogik, an der HdBA in Schwerin) und Herr Gerd Woweries (Geschäftsführer des ABB Ausbildungszentrum Berlin) vertreten.

Grußbotschaft der Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales zum Internationalen Städtewettbewerb Make-IT Digitaltalente

Am 8. August waren Herr Siegfried Vogelsang (Präsident der GFBM Akademie) und Frau Yan (Geschäftsführerin der GFBM Akademie) zu Besuch in der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales Berlin.

Vor Ort gab Frau Elke Breitenbach, Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales des Landes Berlin ihre Grußbotschaft zum Internationalen Städtewettbewerb Make-IT Digitaltalente.

Auch wenn die internationalen Beziehungen derzeit gespannt sind, so ist es uns gelungen, mit dem Projekt Make-IT Digitaltalente auf der Ebene der Städtepartnerschaften zusammenzuarbeiten und interessante Wettbewerbsbeiträge aus Moskau und Beijing zu erhalten.

Mit der Grußbotschaft bedankte sich Frau Breitenbach bei allen die den Internationalen Städtewettbewerb Make-IT Digitaltalente zum Erfog geführt haben und richtete sich an die jungen Menschen die ihr Digitaltalent noch zeigen wollen.

Auch für Senatorin Breitenbach bleibt alles spannend, denn die Ergebnisse werden erst auf der Preisverleihung am 7. September bekannt gegeben.

Frau Senatorin Breitenbach wünscht allen viel Erfolg und wer es diesmal nicht auf das Siegertreppchen schafft, soll sein Digitaltalent im nächsten Nationalen Wettbewerb Make-IT Digitaltalente sowie im nächsten Internationalen Städtewettbewerb Make-IT Digitaltalente zeigen.

Stammtisch regional diskutierte kontrovers Zukunftorientierung der Weiterbildung

Im zweiten Stammtisch des R-Learning Kollektivs am 09.07.2021 kamen, unter der Leitung der GFBM-Akademie, vor allem regionale Bildungsdienstleister, Verbände und Unternehmen der Region Berlin und Brandenburg zu Wort. Die Moderation und Einladung übernahm Herr Behrend, Vertreter des regionalen Bildungsdienstleisters AVT e.V..

In diesem Zusammenhang wurde das Thema der Weiterbildung sowohl leidenschaftlich als auch kontrovers diskutiert. Auf Ruf nach einem kollektivistischen Ansatz in der beruflichen Aus- und Weiterbildung durch Herrn Schwarz, Geschäftsführer der AMM GmbH und Experte im Bereich Bildung und Digitalisierung, wurde dieser Punkt durch Herrn Stöckmann, langjähriger Berufsbildungsexperte der Siemens AG und heute Vorstandsvorsitzender der Vereinigung der Bildungsleiter Berlin und Brandenburg, ergänzt. Neben einem immensen Weiterbildungsbedarf, gerade bei den KMU, braucht es vor allem neue Konzepte und Wege die Ausbildungsinhalte besser an die tatsächlichen Anforderungen der Unternehmen anzupassen. Dabei wurde vor allem auf die individuelle Förderung in kleinen modularen Formaten hervorgehoben, die es KMU besser ermöglichen auf die individuellen Fähigkeiten einzugehen. Dies erfordert vor allem eine verbesserte Kompetenzfeststellung der Beschäftigten, um die KMU bei der richtigen Auswahl der erforderlichen Qualifikationsmaßnahmen zu unterstützen. Hier braucht es vor allem die Unterstützung der Bildungsdiesnleister

Herr Heusler, Leiter des Qualifizierungszentrums der LEAG AG, hob vor allem hervor, dass der tiefe strukturelle Wandel der Lausitz als ehemaliges Kohle- und Energiezentrum einen tiefgreifenden Wandel der Arbeitsplätze zur Folge hat, die vor allem durch schrittweise Weiterbildung den Quereinstieg in neue Berufsfelder ermöglichen muss. Einig waren sich alle Teilnehmer, dass vor allem die traditionellen Ausbildungs- und Qualifikationstrukturen aufgebrochen werden müssen, um vor allem eine einfache, schnelle und den Anforderungen angepasste Qualifizierung zu ermöglichen. Gerade die Strukturschwäche und die Abwanderung junger Arbeitskräfte braucht im Bereich derQualifikationsmöglichkeiten neue Ideen, die sich stärker von den klassischen Berufsbildern lösen.

Herr Tragmann, Ausbildungsleiter der BMW Group Berlin, stellte in diesem Zusammenhang das neue digitale Bildungskonzept von BMW vor, das mit Hilfe von Hololenses das virtuelle und standortübergreifende Lernen ermöglicht. Gleichzeitig können die Beschäftigen dadurch gezielt in erforderlichen Fähigkeiten auch außerhalb des eigentlichen Berufsbilds geschult werden. Gerade Quereinsteiger können so gut an neut Tätigkeitsfelder herangeführt werden.

Durch Herrn Ganzleben, Fachexperte im Bereich der Weiterbildung und Konzeption von bedarfsorientierten Qualifizierungsmaßnahmen für KMU, wurde vor allem die Qualifikation im Bereich der Lehrkräfte angemahnt. Hier muss in vielen Bereichen noch stärker unterstützt werden, um überhaupt eine an den Anforderungen orientierte Weiterbildung zu ermöglichen.

Von den Vertretern der Unternehmensversbände, Steffen Heller, Geschäftsführer des Unternehmerverbandes Brandenburg-Berlin e.V. und Herrn Volker Herrmann, Unternehmervereinigung Uckermark, wurde hervorgehoben, dass es vor allem eine im Bereich der Beratung eine bessere Unterstützung braucht und klassische Aus- und Weiterbildungsbildungsmodelle stärker aufgebrochen werden müssten. Eine wichtige Funktion kommt dabei vor allem den Kammern zu, sowohl im Bereich der Kommunikation mit den KMU als auch im Bereich der Individualisierung von Aus- und Weiterbildungsanforderungen.

Abschließend waren sich alle einig, dass die Sprungdigitalisierung durch Corona genutzt werden muss, um alte Muster aufzubrechen und die KMU im digitalen Wandel zu unterrstützen.

“Raus aus den Besprechungsräumen – rein in die Natur”

Raus aus den Besprechungsräumen – rein in die Natur” hieß es für die GFBM Akademie am Montag auf dem gemeinsamen Teamtag.

Waidmannsheil! Hund und Förster führten auf geschichtsträchtigen Wegen durch die Schorfheide im Norden von Brandenburg. An der frischen Luft, vorbei an jungen Trieben und großen Eichen wurde das Bewusstsein für den Wald, die Natur und unsere Umwelt aktiv aufgefrischt.

Am Nachmittag wurde dann die Natur mit dem Vergnügen verbunden. Nach einer kurzen Wanderung gab es gemeinsame Aktivitäten, die den Teamgeist gestärkt haben. So schauen wir auf einen tollen Tag und gemeinsame Erlebnisse zurück!

Online Besprechung und Resümee zur AP1 in Lishui

Am 17. Juni 21 hat der Prüfungsausschuss online über den Ausgang der in Lishui durchgeführten AP1 (Abschlussprüfung 1) sein Resümee gezogen.

Herr Antmann (Vorsitzender des Prüfungsausschusses) bedankte sich zunächst für die gute Zusammenarbeit der beteiligten Institutionen, dem „Lishui Vocational and Technical College“, der Tongji Universität und der deutschen Schott-Gruppe. Bei der Zusammenarbeit konnten die Herausforderungen durch die Pandemie bewältigt werden und die AP1 konnte nach Standards der deutschen Berufsausbildung durchgeführt werden. Mit der Bekanntgabe der Ergebnisse der AP1 gratulierte Herr Antmann den Lehrer*innen und Schüler*innen zur erfolgreichen Prüfung.

Anschließend erläuterte Herr Vogelsang (Präsident der GFBM Akademie) welche Schlüsselkompetenzen sich aus den Prüfungsfragen für Mechanik- und Elektroberufe ergeben sollen.

Als Experten beobachteten Dr. Wang Lujiong und Professor Chen Yongfang von der Tongji-Universität die Prüfung vor Ort. Dem Prüfungsausschuss schilderten sie die Herausforderungen, die sich bei der CNC-Fachprüfung sowohl für die Schüler*innen als für die Lehrkräfte ergeben haben. Obwohl die Prüfungsstandards ungewohnt für die Lehrer*innen waren, konnten die Schwierigkeiten überwunden werden.

Professor Wang Jiping vom Institut für Berufsbildung der Tongji-Universität würdigte das Engagement aller Beteiligten, dessen Ergebnis sich in der erfolgreichen Durchführung der AP1 widerspiegelt. Diese AP1 spielt als Basis für die Förderung und Steuerung von Folgearbeiten des Projektes eine wichtige Rolle.

Im Namen von Präsident Liang und Dekan Li bedankte sich der stellvertretende Dekan Wang Ke vom Fachbereich Mechanik und Elektrotechnik des „Lishui Vocational and Technical College“ bei allen Beteiligten des Kooperationsprojektes für die starke Unterstützung bei der Prüfungsdurchführung. Weiter gab er einen Ausblick auf die Anforderungen und Erwartungen für die Vorbereitung der AP2 (Abschlussprüfung 2), die im nächsten Jahr stattfinden wird. Final ging Frau Jun Yan (Geschäftsführerin der GFBM Akademie) auf das Engagement der GFBM Akademie für die AP1 in Lishui und für das deutsch-chinesische Kooperationsprojekt Lishui ein. Dies zeigt sich auch darin, dass die gesamte Prüfung von Frau Jun Yan beaufsichtigt wird, damit der Prüfungsprozess in Lishui, dem der deutschen Prüfung entspricht.
Die AP1 in Lishui ist ein wichtiger Meilenstein für das Lishui-Kooperationsprojekt. Deswegen müssen die jungen Lehrer*innen in Lishui die Prüfungsinhalte, die Prüfungsvorbereitung und das Bewertungssystem in das bestehende Unterrichtssystem integrieren und einbeziehen. Die AP2 in Lishui steht vor noch höheren Herausforderungen, daher ist mit mehr Vorbereitungsaufwand zu rechnen. Die jungen Lehrer*innen in Lishui sollen deswegen die Chance nutzen und ihr Potenzial zeigen damit sie die Ausbildung stärken.

丽水AP1考试总结会成功召开

2021年6月17日,丽水AP1考试总结会通过钉钉会议在线成功召开。

会议伊始,丽水AP1考试委员会主席安特曼先生对丽水职业技术学院、同济大学和德国肖特集团等丽水项目各参与方表示感谢!他高屋建瓴地指出:即使在全球疫情尚未得到有效遏制情况下,项目合作各方共同努力,参照德国职业教育的标准,成功举办了丽水AP1考试,无论在考试举办的严肃性和公正性,还是科学性和实用性等方面,都体现了德国职业教育的特色。在考试时长和试题难度上也和德国本土考试一样,准确反映了学生知识和技能掌握的专业度、严谨性和熟练程度。因此,丽水的AP1考试还原了原汁原味的德国考试。

安特曼先生随后公布了考试成绩,并向丽水的教师和学生举办表示祝贺。同时向丽水教师求证本次考试成绩是否能反映同学们平时的学习情况,并且得到了肯定的答复。

安特曼先生和丽水职业技术学院的教师还针对补考工作进行了部署和安排。同时安特曼先生又根据考试成绩,对日常教学的重点领域和教学方法给予丽水方面中肯的建议。

随后,德国柏林职业教育集团主席福格臧先生对机电专业考试题进行了讲解,并且分享了考试题的知识点分布以及出题目的。

同济大学的王路炯博士和陈永芳教授作为考试委员会现场专家,对AP1考试考场情况进行了总结说明。王路炯博士提到,数控专业考试的难度和工作量,无论对于学生还是对于评分教师,都是十分挑战的。但是在各方努力协作下,考试进行的比较顺利,考试成绩也客观反映了同学们的真实水平。陈永芳教授补充道:丽水职业技术学院的领导和教师对考试十分重视,虽然考试设备在考前一周刚刚到货和安装,丽水教师对德国考试中德情境问答还很陌生,但是丽水方面克服上述困难,在企业考官和同济大学的协助下,顺利完成考试和评分工作,可喜可贺。她特别指出,考生们对待考试的认真态度给她留下了深刻印象。

同济大学中德职业技术教育学院王继平教授在发言中表示,本次考试的成功举办是项目各方高度重视和全力投入的结果,也是对中德合作丽水职业教育项目团队莫大的鼓励。不仅如此,这次考试更是对中德职业教育国际合作项目的检验,具有重要的示范意义。也必将对项目后续的工作具有重要的推动指导作用。

丽水职业技术学院机电分院王科副院长代表梁校长和李院长感谢合作项目各方对考试的大力支持。并根据机电分院的教学情况对考试安排提出优化建议,同时对明年举办的AP2结业考试准备工作提出了要求和期望。

柏林职业教育集团董事长闫俊女士最后总结到:对柏林职业教育集团对丽水AP1考试和中德合作丽水项目全力投入,整个考试由闫俊董事长本人全程督导,考试流程是德国考试真实流程的还原。丽水AP1考试是一个里程碑,也是丽水合作项目的新起点。丽水骨干教师一定要将考试内容、考前准备和评价体系融入和整合到现有教学体系中去。在日常教学中加强实操训练的比例和强度,苦练基本功。AP2结业考试难度更大,所以需要更加细致地准备。最后她指出:丽水骨干教师潜能无限,希望他们能够以本次考试为契机,加强学习训练,在中德合作丽水项目中,发挥更大作用。

本次总结会,合作各方对丽水AP1考试的过程和结果都表示出高度认可。对考试中中德各方所展现的合作精神表示十分欣赏和感谢,对项目下一步的发展前景充满期待!

Make-IT China Regionalwettbewerb | Erfolgreicher Abgeschluss

Am 6. Juni 2021 wurde der Make-IT China Regionalwettbewerb von der GFBM Akademie und der it alliance in China erfolgreich durchgeführt. 48 Teams von chinesischen Berufskollegs haben sich dem Wettbewerb gestellten.

Auf Initiative der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales Berlin führt die GFBM Akademie das Projekt „Make-IT Digitaltalente internationaler Wettbewerb“ im Rahmen der Städtepartnerschaft Berlin-Beijing-Moskau durch.

Das Vorhaben zielt auf die kreativen Potenziale der Auszubildenden*innen und Schüler*innen zu fördern und Ideen, Innovation und Motivation für eine gemeinsame und nachhaltige Welt miteinander auszutauschen und voneinander zu lernen.

Die Vertreter*innen der GFBM Akademie, des Pekinger ECR-Instituts, der Tsinghua Universität und der Pekinger Akademie für Erziehungswissenschaften bildeten das neunköpfige Jurorenteam zur Betreuung und Bewertung der Wettbewerbsarbeiten.

Mit Unterstützung der Lehrer*innen, die die einzelnen Teams betreuen, bereiteten die jungen Student*innen ihre Arbeiten und Dokumentationen vor und präsentierten diese im Wettbewerb. Die Wettbewerbsarbeiten umfassen mehrere Wissens- und Kreativitätskategorien, wie z.B. Smart Manufacturing mit IA, Health Care mit VR, Smart City mit Big Data, Digital Teaching und Smart Home.  Viele Arbeiten sind hoch innovativ und technisch versiert, und einige Arbeiten haben bereits mit der Produktion für den Markt begonnen, während die meisten anderen noch in der Prototypenphase sind. Das Gesamtniveau der Wettbewerbsarbeiten spiegelt die digitale Entwicklung und den Innovationsgeist der beruflichen Bildung im heutigen China vor dem Hintergrund der Digitalisierung vollständig wider.

Aufgrund der negativen Auswirkungen der Epidemie kann der Regionalwettbewerb China nur online durchgeführt werden. Die teilnehmenden Teams erläuterten und demonstrierten die Arbeiten durch das Online-Meeting-System und diskutierten die Fragen der Juror*innen-Teams. Basierend auf den von der GFBM Akademie vorgegebenen Bewertungskriterien bewertete das Juror*innen-Team die Arbeiten und die Präsentation sowie die dahinter stehenden Konzepte und Fähigkeiten. Nach Abzug einer höchsten und einer niedrigsten Punktzahl wurde die Durchschnittspunktzahl als Endergebnis des Teams gebildet.  Am Ende waren fünf Teams aus den Provinzen Henan, Shandong, Hubei, Zhejiang und Liaoning unter den besten fünf und werden zum internationalen Finale aufsteigen.

Ende Juni 2021 wird das Make-IT-Team Gastgeberin des Wettbewerbs in Peking sein. Als Partnerstadt von Berlin wird Peking weitere 5 Gewinner*innen unterstützen, die zum internationalen Finale von Make-IT in Berlin aufsteigen. Siegerteams aus Deutschland, China und Russland werden auf der gleichen Bühne den Wettbewerb genießen und das Weltniveau der beruflichen Bildung und der innovativen Fähigkeiten junger digitaler Talente demonstrieren.

Berufliche Bildung Berlin: Vom Risikofaktor zum Erfolgsmotor.

Diskussion: Ziele der beruflichen Bildung in Berlin bis 2026

Memorandum-Gruppe der Berliner Wirtschaftsgespräche diskutiert die Agenda 2026 der beruflichen Bildung Berlin mit Franziska Giffey (SPD) und Marcel Fratzscher (DIW). Moderiert durch Herrn Siegfried Vogelsang Präsident der GFBM Akademie gGmbH

Unter dem Motto „Berufliche Bildung in Berlin: vom Risikofaktor zum Entwicklungsmotor der Stadt“ diskutierten am Dienstag, den 01.06.2021, unter Leitung von Herr Vogelsang (Präsident der GFBM Akademie) und mit Teilnahme von Frau Franziska Giffey (SPD-Vorsitzende) und Herrn Marcel Fratzscher Präsident des deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), hochkarätige Vertreterinnen und Vertreter der Berliner Bildungslandschaft aktuelle Themen der zukünftigen Bildungsorientierung.

Inhalt der Veranstaltung war es vor allem neue Wege der dualen Ausbildung zu diskutieren, um der sinkenden Zahl der Auszubildenden in der Stadt entgegenzuwirken und Berlin als Wirtschaftsstandort zu festigen. Frau Giffey betonte dabei besonders den Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit um 40% im letzten Jahr. Neben dem pandemiebedingten Rückgang der Ausbildungsplätze wurde dabei vor allem die mangelhafte Unterstützung bei der beruflichen Orientierung genannt. Wichtiger Diskussionspunkt war dabei vor allem die fehlende inhaltliche Information zu den einzelnen Ausbildungsgängen, die es den Jugendlichen erschwert die richtige Ausbildung zu finden.

Gleichzeitig wurden die Betriebe verstärkt in der Verantwortung gesehen mehr Praktikums- und Ausbildungsplätze anzubieten, um sich aktiv an der Nachwuchssicherung zu beteiligen. Seitens Frau Giffey wurde dabei auch das Prämienprogramm der Bundesregierung hervorgehoben, um ausbildende Betriebe direkt zu fördern.

Finanzielle Förderung der Unternehmen allein hilft den Jugendlichen jedoch noch nicht bei der beruflichen Orientierung, hier sind eindeutig die Oberstufenzentren und Schulen gefragt, um die Jugendlichen bei der beruflichen Orientierung zu unterstützen. Hauptproblem bildet dabei das fehlende berufliche Wissen in breiten Teilen der Lehrerschaft und der Mangel an Fachlehrern, um die Schülerinnen und Schüler für eine berufsorientierte Ausbildung zu interessieren. Insbesondere die Oberstufenzentren sollten hier noch stärker in die Verantwortung genommen werden.

Von Herrn Fratzscher wurde zudem der rasante Wandel der beruflichen Anforderungen erwähnt, die eine langfristige Orientierung auf ein festes Berufsbild deutlich erschweren. So ist zwar abzusehen, dass in Zukunft vor allem Berufsbilder mit hoher Sozialkompetenz im Bereich der Gesundheit, Pflege, Pädagogik und IT gesucht sein werden, eine Entwicklung in anderen Bereichen ist jedoch noch nicht absehbar. Unterstützt wurde deshalb von allen Teilnehmenden die Forderung auch die Weiterbildung stärker in den Fokus zu nehmen, um Übergänge zwischen Ausbildung und Studium zu erleichtern und die berufsbegleitende Qualifikation zu verbessern. Hier sollen insbesondere auch die Hochschulen stärker in die Verantwortung genommen werden, um gemeinsam einen Masterplan der beruflichen Qualifikation zu entwickeln. Die Forderung von Herrn Vogelsang in Zukunft die unterschiedlichen Senatsbereiche Arbeit, Bildung und Forschung besser miteinander zu verbinden, wurde sowohl von Frau Giffey als auch den Teilnehmenden unterstützt. Die GFBM Akademie, in Vertretung der Geschäftsführerin Frau Jun Yan, möchte diesen Diskurs gerne im Rahmen ihres Projekts Make-IT und dem Weiterbildungsverbund auf eine breitere Basis stellen, um diese Diskussion stärker in den Unternehmen und Bildungseinrichtungen zu etablieren. Insbesondere die Themen Lehrerqualifikation und berufliche Orientierung von Schülerinnen und Schüler sollen deshalb noch stärker etabliert und nach außen kommuniziert werden. Darum fördert die GFBM Akademie nicht nur den internationalen Bildungsaustausch, sondern setzt auch stärker auf die gemeinsame Entwicklung neuer Bildungsformate, um die Lehrkräfte bei den veränderten Anforderungen zu unterstützen. Wir freuen uns auf eine Fortführung im Weiterbildungsverbund und im Rahmen der internationalen Preisverleihung „Make-IT Digitaltalente“(am 07.09 9:00 bis 15:00 save the date 07.09.2021 – make-IT)