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International Day of Education

Bildung digital neu denken, durch die Pandemie werden neue Anforderungen und Herausforderungen an die Bildung aufgezeigt. Ob Homeschooling, E-Learning oder andere Lernkonzepte unseren Alltag bestimmen, digitale Bildungskonzepte werden immer bedeutsamer. Das Projekt Make-IT der GFBM Akademie, gefördert durch die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales, setzt auf neu gedachte und kreative Anregungen und Angebote für digitale Bildungsprozesse in der beruflichen Bildung.

Bei Make-IT können junge Menschen an Ideenwettbewerben zur nachhaltigen Digitalisierung teilnehmen und haben die Möglichkeit ihre Kreativität und ihr digitales Talent zu zeigen. Angeregt wird diese Kreativität durch den Ideenentwicklungsprozess „electronic thinking“.

Wie die Pandemie international unsere Bildung beeinträchtigt und wie wichtig es ist innovativ Bildung zu gestalten, machte António Guterres (UN-Generalsekretär) in seiner Ansprache zum „International Day of Education“ der vereinten Nationen am 24.01.2021 deutlich.

Guterres sprach seine Bewunderung über das Durchhaltevermögen der Schülerinnen und Schüler aus, obwohl die Pandemie die Schließung nahezu jeglicher Bildungseinrichtung erzwingt. Auch wenn wir von Innovationen durch die Pandemie profitieren, so zahlen wir doch alle einen Preis für die Unterbrechung unseres Bildungssystems. Im Speziellen ging Guterres besonders auf gefährdete Bevölkerungsgruppen ein, deren Hoffnungen auf Bildung durch die Pandemie zunichte gemacht werde. Denn erst durch verfügbare Bildung haben Menschen Chance sich nachhaltig zu entwickeln.

In Deutschland haben wir diese Chance, wir sollten sie gestalten und innovativ entwickeln.

RoboMaze: Abschluss

Im Wettbewerb RoboMaze haben sich unsere Jungstars den Herausforderungen des autonomen Fahrens gestellt. Die Schülerinnen und Schüler haben an Lernrobotern erfahren wie Aktoren und Sensoren zusammenspielen müssen, damit ihr Roboter selbstständig durch ein Labyrinth fahren kann. Im Finale sind zwei Teams mit ihrem Code besonders positiv aufgefallen. Um diese Leistung zu belohnen wurden die Sieger am 14. Januar 21 in die GFBM Akademie eingeladen. Als Sieger konnte sich das Team leKeK vom Max Delbrück Gymnasium mit der besten Fahrt durch das Labyrinth durchsetzen. Auch die jüngsten Teilnehmer des Beatbots Teams der Klax Schule konnten mit ihrem Code überzeugen und landeten auf dem 2. Platz. Beide Sieger wurden auf der Abschlussveranstaltung durch Herrn Rau (Geschäftsführer der KFZ Innung Berlin) und Frau Yan (Geschäftsführerin GFBM Akademie) mit einem Preis geehrt . Aus Gründen des Gesundheitsschutzes wurden alle anderen Jungstars Teams online eingeladen.

Siegerehrung
Dieter Rau
(Geschäftsführer KFZ-Innung Berlin)

Mit seiner Ausführung zu „Veränderungen in der Ausbildung durch die Digitalisierung“ gab Herr Rau einen spannenden Ausblick über die Zukunft der KFZ Mechatronik Ausbildung. Final hat Herr Schröder (Projektleiter Make-IT) das Interesse für weitere Make-IT Wettbewerbe geweckt. Im Wettbewerb School Upcycling und dem internationalen Make-IT Wettbewerb können sich unsere Jungstars kreativ entfalten und ihre digitalen Ideen umsetzen.

Frank Schröder
(Projektleiter Make-IT)

Das Team Make-IT, die GFBM Akademie und die KFZ-Innung Berlin freuen sich auf ein Wiedersehen mit den Jungstars. Wer dran bleibt und die Freude am Coding und der Robotik nicht verliert, ist auch bereit für die Veränderungen durch die Digitalisierung.

RoboMaze Sieger stehen fest!

Mit viel Spaß wurden Sensoren getestet, Strategien für autonomes Fahren entwickelt und vor allem programmiert. Unsere Jungstars für den Wettbewerb RoboMaze sind Schülerinnen und Schüler der Klax Schule, des Max-Dellbrück-Gymnasium und des Gebrüder-Montgolfier-Gymnasium, die sich in 6 Teams Gemont, Kleefreunde, leKEK, Brutale Botlane, Bernd und Beatbots aufgestellt haben. Im Wettbewerb RoboMaze hatten die teilnehmenden Jungstars die Aufgabe einen Roboter fit zu machen, damit dieser selbstständig durch ein vorgegebenes Labyrinth fahren kann. Der Wettbewerb wurde von der Klax Schule sowie am Max-Dellbrück-Gymnasium freudig aufgenommen und aktiv von den Fachlehrern in den Unterricht integriert. Während der Herbstferien hatten die Teams zusätzlich die Gelegenheit ihren Roboter an der GFBM Akademie im Labyrinth zu testen. Ein entsprechendes Coding-Programm während der CodeWeek im Oktober gab zudem weiteren Interessenten die Möglichkeit sich aktiv mit dem Thema Roboterprogrammierung auseinanderzusetzen.

Im November wurde das Finale ausgetragen. Da eine geschlossene Abschlussveranstaltung nicht möglich war, kamen die Jungstars zu persönlichen Terminen, um ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Nach einer kurzen Vorstellung ihres Teams und ihres Roboters ging es ins Labyrinth.

Mit großer Spannung haben die Jungstars ihren Roboter am Start platziert. 3,2,1 und die Roboter sind gestartet. So manches Team hat eine gute Fahrt herbeigefleht und doch hat ihr Roboter ein Eigenleben entwickelt und ist seinen eigenen Weg gegangen. Am Ende konnten zwei Teams durch geschickte Programmierung und ein wenig Glück den Ausgang aus dem Labyrinth erreichen. Diesen beiden Teams möchten wir unsere besondere Anerkennung aussprechen.

Das Team LeKEK vom Max-Delbrück-Gymnasium hat eine hervorragende Leistung gezeigt, die Jungstars haben ihren Code und die Sensoren im Griff gehabt. Mit einer reprozierbaren Zeit von 2:30min konnte das Team die schnellste und sicherste Fahrt hinlegen und somit souverän den ersten Platz sichern.

Die Siebtklässler der Klax Schule, Beatbots, haben gezeigt, dass auch die Jüngsten mit viel Motivation und Ehrgeiz coden können. Trotz ein paar Bandenspielen hat es auch ihr Roboter durch das Labyrinth geschafft und konnte dem Team den zweiten Platz sichern.

Auch allen anderen Teams möchten wir und die KFZ Innung, als Sponsor und Unterstützer des Wettbewerbs, für ihren Ehrgeiz und ihr Engagement danken und hoffen auf eine Teilnahme im nächsten RoboMaze Wettbewerb. Wir wissen wie groß die Herausforderungen waren, selbst unser Praktikantenteam musste vor den Anforderungen des Labyrinths kapitulieren.

Die feierliche Preisverleihung erfolgt am Donnerstag den 14.01.2021 durch den Geschäftsführer der KFZ Innung Berlin. Wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen mit den siegreichen Teams und, soweit möglich, weiteren Teilnehmern.

Reverse Engineering in der Aus- und Weiterbildung

Nachhaltig mit Produktionsanlagen umzugehen und Reparaturen durchzuführen scheitert oft daran, dass einzelne Maschinenelemente nicht mehr verfügbar sind. Wegen einzelner verschlissener Maschinenelemente besteht jedoch nicht die Notwendigkeit ganze Anlagen zu ersetzen. Um Verschleißteile reproduzieren zu können müssen diese erst einmal rekonstruiert werden. Das Rekonstruieren vorhandener physischer Objekte in digitale Daten wird technologisch Reverse Engineering genannt. Im Reverse Engineering werden jedoch mehr technisch und finanziell aufwändige Prozesse wie Laserscanning und Tomographieverfahren eingesetzt. Zusammen mit der Ätztec GmbH entwickelt die GFBM Akademie ein Aus- und Weiterbildungskonzept für die Datenrekonstruktion von Maschinenelementen für mittelständige Unternehmen mit geringem Aufwand. Erste Erfolge der Rekonstruktion zeigen sich bei einem Prototypen. Die Reproduktion eines Zahnrades wurde bereits im FDM Verfahren gedruckt und in einer Produktionsanlage getestet.

Startschuss zum Weiterbildungsverbund

Wie in der heutigen Ausgabe vom 1. Dezember 2020 in der Berliner Morgenpost berichtet, ist heute im Rahmen des „Bundesprogramm zum Aufbau von Weiterbildungsverbünden“ unser Projekt „R-Learning kollektiv“ als erstes Berliner Projekt gestartet. Hiermit möchten wir im Verbund mit dem Ausbildungsverbund Teltow (AVT), ITSmobility, dem ABB Ausbildungszentrum und dem Berufsbildungsverein Prenzlau gezielt kleine und mittlere Unternehmen bei der Entwicklung einer Weiterbildungsstrategie unterstützen. Zunächst wird im Rahmen des Projekts eine Hybrid-Plattform aufgebaut, die durch gezielte Offline- und Online-Angebote die Firmen und Betriebe bei der Auswahl der richtigen Weiterbildung unterstützt und die angebotenen Maßnahmen vernetzt. Durch eine intensive Beratung der KMU und ihrer Beschäftigten vor Ort können sich die Weiterbildungen gleichzeitig besser an die individuellen Fähigkeiten anpassen. Gleichzeitig ist die Integration von Weiterbildungen in den beruflichen Alltag geplant, um die langfristige Qualifikation der Beschäftigten zu gewährleisten, sowie die Unternehmen im digitalen Wandel der Arbeitswelt zu begleiten. Mit dem Ziel die Reichweite des Projekts zu erhöhen, sollen bis zum Ende der Laufzeit des Projekts 2023 weitere Unternehmen und Bildungsdienstleister gewonnen werden. 

RoboMaze geht ins Finale, auch beim Lockdown!

Im Wettbewerb RoboMaze sollen Schülerinnen und Schüler der Berufs- und Studienorientierung, anhand von Lernrobotern, die Grundlagen des autonomen Fahrens erlernen. Die teilnehmenden Teams haben Aktoren sowie Sensoren getestet, es wurden Roboter gebaut und an der Codierung gearbeitet.

Nun sind alle hoch motiviert ihren programmierten Roboter eigenständig durch ein Labyrinth fahren zu lassen.

Auch wenn der Lockdown ein unmittelbares Finale nicht zulässt, findet dennoch ein Wettbewerb unter Anpassung der entsprechenden Anforderungen des Lockdown im November statt.

Make-IT freut sich auf die Teams und das alternative Finale!